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Umfrage: Deutscher Mittelstand schlägt sich wacker

Stuttgart - Der deutsche Mittelstand ist nach einer Umfrage ohne große Blessuren aus der Wirtschaftskrise herausgekommen. Geschäftslage und Konjunkturerwartung haben sich zu Jahresbeginn deutlich verbessert.

Die Zufriedenheit mit der Standortpolitik der Bundesregierung liege sogar auf Rekordniveau, heißt es im jüngsten Mittelstandsbarometer der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, das am Samstag in Stuttgart veröffentlicht wurde.

Demnach schätzen 79 Prozent der im Januar befragten 3000 Unternehmen ihre Situation «gut» oder «eher gut» ein. Im Juli 2009 waren es 67 Prozent. Der Anteil der Firmen, die mit einem Wirtschaftsaufschwung rechnen, erhöhte sich binnen eines halben Jahres von 32 auf 48 Prozent. Die Standortpolitik der Regierung benoteten 69 Prozent der Mittelständler mit «gut» oder «eher gut» - das ist der beste Wert seit Beginn der Befragung im Jahr 2002.

Studienleiter Peter Englisch stellte fest: «Deutschland hat die Krise bislang besser gemeistert als die meisten anderen Industrienationen.» Zwar sei die Wirtschaftsleistung deutlich zurückgegangen, die Arbeitslosigkeit aber kaum gestiegen, auch dank staatlicher Hilfe. «Wir haben hier keine Immobilienkrise und keine Spekulationsblasen - der Standort Deutschland ist strukturell gesund», resümierte Englisch.

Leicht gestiegen ist auch die Investitionsbereitschaft. Mehr investieren als 2009 wollen in diesem Jahr 23 Prozent der Befragten. Vor einem halben Jahr beantworteten die Frage lediglich 19 Prozent positiv. Im Vergleich zu Juli nahezu unverändert ist der Ausblick auf die Beschäftigungssituation. Im ersten Halbjahr 2010 erwarten 15 Prozent der mittelständischen Firmen eine steigende, 67 Prozent eine konstante und 18 Prozent eine sinkende Mitarbeiterzahl.

dpa-infocom