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Einer für alle Fälle: Der Skoda Fabia

München Kleinwagen sind etwas für die Stadt, Limousinen taugen für die große Reise.

So war es jedenfalls früher einmal. Heute verwischen diese Grenzen zusehends - ein Beispiel dafür ist der Fabia von Skoda.

Denn obwohl der zu den Kleinwagen zählt, hat er innen genügend Platz für die vierköpfige Familie und macht zudem auch auf längeren Autobahn-Etappen durchaus eine gute Figur. In der Pannenstatistik des ADAC kommt er ebenfalls recht gut weg, was ihn zu einer interessanten Alternative auf dem Gebrauchtmarkt macht.

Der Fabia steht auch für den Imagewandel der Marke Skoda. Der Vorgänger hieß noch Felicia und stand für ein ebenso billiges wie nicht sonderlich hochwertiges Gefährt. Mit dem Fabia wurde nach Angaben des Automobilclubs die Qualität erheblich verbessert. 2004 gab es dann noch einmal weitere technische Verbesserungen. In der Mängelstatistik sind trotzdem einige Macken zu finden: In den Jahren 2000 und 2001 kam es vereinzelt zu Motor- und Zahnriemenschäden, diverse Fehlfunktionen im Motormanagement gab es bis 2007, und bis 2005 fanden sich auch brechende Halter der Türseitenscheiben in der Statistik.

Auf dem Markt erschienen ist der Fabia Ende 1999 als Nachfolger des Felicia. Die technische Basis teilt er sich mit dem Polo von Volkswagen. Im Jahr 2000 kam eine Kombi-Version ins Programm. In den Folgejahren wurde vor allem das Motoren-Programm erweitert, auch eine Stufenheck-Version erschien. Ein Modellwechsel zur nächsten Fabia-Generation erfolgte 2007.

Je nach Baujahr und Modellgeneration reicht das Angebot an Benzin-Motoren für den Fabia von 37 kW/50 PS Leistung bis hin zu 77 kW/105 PS. Ähnlich ist das Spektrum bei den Dieseln: Sie gibt es mit 47 kW/64 PS ebenso wie mit 77 kW/105.

Ein frühes Modell Fabia 1.0 Classic aus dem Jahr 1999 sollte heute laut der Schwacke-Liste für etwa 2650 Euro zu bekommen sein. Ein Fabia 1.2 HTP Combi Extra aus dem Jahr 2004 steht mit 6200 Euro in der Liste. Für ein Fließheckmodell Fabia 1.2 HTP Elegance der zweiten Generation aus dem Jahr 2008 müssen 8900 Euro eingeplant werden.

dpa-infocom



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