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Informatik für Geisteswissenschaftler

Bamberg Geisteswissenschaften und Computertechnik - passt das zusammen? Und ob: Denn im digitalen Zeitalter ändert sich auch für Sprachforscher, Pädagogen oder Kunstgeschichtler einiges.

Archive werden digitalisiert, Museumsführer multimedial, und zum Lehrbuch kommt das E-Learning. Wie sie die neue Technik am besten für ihr Fachgebiet nutzen, das lernen Studenten im Studiengang «Computing in the Humanities». Auch die Forschung in diesen Fächern ist heute weltweit vernetzt. «Die Forschungsarbeit wird schleichend revolutioniert, weil es neue Möglichkeiten gibt», sagt Prof. Andreas Henrich von der Universität Bamberg, die das Masterprogramm zum kommenden Wintersemester einführt. Früher hätten Sprachwissenschaftler in verschiedenen Ländern eher nebeneinander her an der Handschrift eines Werks geforscht. «Wenn sie fertig waren, blieb das bei denen im Schrank stehen.» Heute sei es leichter, auf Ergebnisse anderer aufzubauen.

Im Studium werden zunächst Grundlagen der Informatik durchgenommen. Dabei stehen auch Programmieren und Mathe auf dem Lehrplan - «allerdings immer anwendungsbezogen», beruhigt Henrich. Außerdem können Studenten zwischen Schwerpunkten wie Medien- und Kulturinformatik wählen.

Absolventen sollen später als «Mittler zwischen dem Informatiker und dem Anwender» tätig sein, erläutert Henrich. In der Regel programmieren sie also nicht selbst, sondern sagen dem Programmierer etwa beim Entwickeln einer Datenbank, wie diese aussehen soll. Bedarf gibt es aber auch in Kulturbehörden. Ein Einsatzgebiet sei etwa, Geodaten von Denkmälern zu sammeln und deren Pflege digital zu verwalten. Verwandte Studienangebote wie in Bamberg finden sich an zahlreichen Hochschulen unter dem Stichwort «Medieninformatik».

dpa-infocom



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