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Siedler, Torpedos und ein Mörder: PC-Spiele im März

Hamburg Manche werden hocherfreut «endlich!» jauchzen, andere verdutzt «schon wieder?» denken.

Denn im März kommt einmal mehr ein Titel aus der Aufbauspiel-Reihe «Die Siedler» in die Läden: immerhin schon mit der Nummer «7» als Zusatz.

Auch ein Großteil der weiteren Neuheiten sind Fortsetzungen bekannter Marken. Das gilt für «Assassin's Creed II» ebenso wie für «Silent Hunter 5» oder «Command & Conquer 4: Tiberian Twilight». Keine Fortsetzung ist «Prison Break: The Conspiracy». Aber das Action-Adventure basiert auf dem Gesetz der (TV)-Serie.

Die Geschichte der «Siedler»-Serie reicht weit zurück. Schon 1993 erschien die erste Generation des von Volker Wertich erfundenen Spiels für den Amiga. Eine erste PC-Version wurde wenig später nachgeschoben. Das Grundprinzip bestand und besteht darin, für die wuselnden Siedler auf dem Bildschirm eine funktionierende Stadt zu erschaffen. Funktionierend, das bedeutet bei den Siedlern, dass die Produktion reibungslos läuft, die errichteten Betriebe - von der Bäckerei bis zur Schmiede - also genügend Waren ausstoßen, um den Bedarf zu erfüllen. Militär gehörte ebenfalls von Anfang an dazu, wenn auch zunächst nicht hauptsächlich.

Im Lauf der Jahre wurden um dieses Prinzip herum immer wieder Neuauflagen gezimmert. Mal ging es dabei mehr ums Siedeln, mal - und das nicht immer zur Freude der alten Fans - mehr in Richtung kämpferischer Echtzeitstrategie. In «Die Siedler 7» soll die Software nun auf die individuelle Spielweise reagieren: Wer lieber handelt und siedelt, soll auch ohne Militär auskommen - und umgekehrt. Laut dem Anbieter Ubisoft erscheint das Spiel am 25. März zum Preis von rund 50 Euro.

Zu den wichtigen März-Neuheiten zählt auch ein Titel, den die Konsolen-Fraktion mittlerweile mehrmals durchgespielt haben dürfte: Ein gutes Vierteljahr nach den Versionen für Xbox 360 und Co. kommt nun die PC-Version von «Assassin's Creed II». Im neuen Teil des Action-Adventures steht mit Ezio Auditore de Firenze ein neuer Held im Mittelpunkt.

Er freundet sich am Schauplatz der Handlung in der italienischen Renaissance auch mit dem legendären Leonardo da Vinci an. Jedenfalls dann, wenn er mal Zeit dazu hat und es gerade niemanden gibt, dessen virtuelles Leben beendet werden muss. Die neue Version der Assassinen-Saga kommt ebenfalls von Ubisoft und soll für rund 50 Euro vom 4. März an erhältlich sein.

Ein Urgestein in Sachen Echtzeit-Strategie ist «Command & Conquer», das Mitte der 90er Jahre Premiere auf den Festplatten feierte. Was danach geschah, ist allerdings nur für echte Anhänger oder Kenner der Serie zu überblicken. Denn «Command & Conquer» wurde im Laufe der Zeit im Grunde in drei parallele Serien aufgesplittet, zu erkennen an Namenszusätzen wie «Tiberium», «Alarmstufe Rot» oder auch «Generäle».

Jetzt erscheint bei Electronic Arts «Command & Conquer 4: Tiberian Twilight». Der Anbieter hat auf einen Grundpfeiler der ursprünglichen Spiele verzichtet: auf den Bau der eigenen Basis. Stattdessen gibt es sogenannte Crawler als mobile Möglichkeit zum Truppenrekrutiern. Außerdem haben die Entwickler der neuen Folge das Hauptaugenmerk auf Online-Auseinandersetzungen gelegt. Mitte März soll der Titel zu haben sein, der Preis wird bei den üblichen rund 50 Euro liegen.

Ein weiteres Action-Adventure verbirgt sich hinter «Prison Break: The Conspiracy» von Deep Silver. Die Handlung beruht auf Staffel eins der bekannten Fernsehserie, deren Autoren an der Entwicklung mitgearbeitet haben: Der Spieler übernimmt die Rolle des Agenten Tom Paxton. Er muss im Gefängnis herausfinden, warum Hauptfigur Michael Scofield eine Bank überfallen hat. Originalsprecher aus der TV-Serie haben den Figuren ihre Stimme geliehen. «Prison Break:» soll Ende März erscheinen, ein Preis wurde bis zuletzt nicht genannt.

Geht es um Simulationen in Computerspielen, standen in jüngster Zeit eher Titel wie der Landwirtschafts- oder der Busfahrer-Simulator im Vordergrund: Titel für das entspannte Daddeln ohne viel Tiefgang oder gar Spannung. Wie viel Tiefgang - im übertragenen wie im wörtlichen Sinne - eine Simulation aber haben kann, zeigt «Silent Hunter 5» von Ubisoft, in deren Mittelpunkt U-Boots stehen.

Der Spieler befindet sich als Kapitän im Krieg. Er muss seine Mannschaft anweisen und das Boot mit Torpedos an Bord so navigieren, dass die Einsätze erfolgreich sind - und selbstverständlich vermeiden, versenkt zu werden. Auch hier dürfte mancher Spieler mehrmals «schon wieder?» rufen, wenn die Mission einmal mehr nicht geklappt hat - um dann nach dem x-ten Versuch vielleicht doch noch «endlich!» sagen zu können. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom



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