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Zwischen Himmel und Hölle: Konsolenspiele im März

Frankfurt/Main Ein Großteil der vergangenen Wochen war optimal für Videospieler: Schnee, Eis, Kälte - da bleibt man gern zu Hause und schaltet die Konsole an.

Egal wie das Wetter im März wird: Die Anbieter haben sich einiges einfallen lassen, das Spielern die Entscheidung schwer machen soll, den Fuß vor die Haustür zu setzen.

Zu den Höhepunkten gehört «Heavy Rain» für die Playstation 3. Der Spieler soll die Handlung als interaktiven Thriller erleben. Es geht um die Suche nach dem Origami-Killer, der bei jedem Opfer eine der Papierfiguren hinterlässt.

Der Spieler schlüpft nacheinander in die Rollen mehrerer Personen, vom FBI-Agenten bis zur Journalistin. Wie er dabei jeweils vorgeht, beeinflusst bei dem Titel von Sony die Handlung. Dabei ist es auch wichtig, auf die Gedanken des gerade gespielten Charakters zu achten. «Heavy Rain» erscheint bereits am 26. Februar für gut 60 Euro.

Ein weiteres Highlight ist die jüngste Auflage eines Klassikers: «Silent Hill: Shattered Memories» von Konami erscheint für Wii und Playstation 2. Vor allem Besitzer von ersterer dürften ihren Spaß haben, weil das Spiel für das Steuern per Wii-Fernbedienung optimiert ist. Sie wird etwa als Taschenlampe und Handy eingesetzt. Der Begriff «Spaß» ist hier aber relativ: Bei «Silent Hill» geht es ums Gruseln.

Im Prinzip ist «Shattered Memories» gar nicht neu. Denn es werden große Teile von Folge eins der Serie erzählt, nur eben für die Wii neu interpretiert. Protagonist Harry Mason muss das Rätsel um seine verschwundene Tochter Cheryl lösen. Er landet im Ort Silent Hill und erlebt albtraumhafte Szenen.

Vor allem begegnet er fiesen Gestalten. Weil er ohne Waffen unterwegs ist, kann er sie nicht einfach umnieten. Genau deswegen ist der Titel im Gegensatz zu den meisten seiner Vorgänger schon ab 16 zugelassen. Gruselig ist er trotzdem - nicht zuletzt deshalb, weil der Spieler den Untoten mehr oder minder hilflos ausgeliefert ist. «Silent Hill: Shattered Memories» soll rund 30 Euro kosten.

Auch «Final Fantasy» hat Tradition. Am 9. März erscheint bei Koch Media bereits Folge 13 der Rollenspiel-Serie. Protagonistin Lightning ist in und zwischen zwei Welten unterwegs. Eine Art Himmelreich ist die Welt Cocoon. Gefahr für das Idyll lauert in der Unterwelt Pulse. Dort verflucht ein gottartiges Wesen reihenweise Menschen von Cocoon. Und genau hier kommt Lightning ins Spiel.

Von den anfangs bei «Final Fantasy» rundenbasierten Kämpfen haben sich die Entwickler schon länger weitgehend verabschiedet. Für die neue Folge versprechen sie, das Kampfsystem nochmals fortentwickelt zu haben. Weitere Komplexität kommt durch das «Paradigmen-System» ins Spiel. Damit lässt sich während einer Auseinandersetzung die Rolle eines Kampfmitglieds ändern. «Final Fantasy XIII» erscheint für die Playstation 3 (rund 55 Euro) und die Xbox 360 (rund 65 Euro).

Exklusiv für die Wii kommt am 25. März bei Ubisoft «Red Steel 2». Spieler müssen mindestens 16 Jahre alt sein und dürfen Schwertkämpfe und Feuergefechte austragen. Spannendster der vielen Schauplätze dürfte die Wüstenmetropole Caldera sein. «Red Steel 2» zu starten, das bedeutet, in die Rolle eines echten Außenseiters zu schlüpfen.

In First-Person-Ansicht muss er sich ins Getümmel stürzen. Bei durchaus sechs Gegnern auf einmal ist da Übersicht gefragt. Läuft es gut, erfährt der Spieler nach und nach mehr über die Geschichte seiner Figur. Im Paket mit dem Aufsatz «Wii Motion Plus», der für eine besonders präzise Steuerung bürgen soll, wird das Spiel rund 55 Euro kosten. Ohne «Motion Plus» ist es etwa fünf Euro billiger. Von Christoph Lippok und Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom



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