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United Internet will mit neuen Angeboten wachsen

Frankfurt/Main Der Internetdienstleister United Internet will verstärkt mit neuen Dienstleistungen rund um das Internet wachsen.

Das Unternehmen («1&1», «GMX» und «Web.de») setzt dabei unter anderem auf das mobile Internet und sogenannte Cloud-Anwendungen, bei denen Speicherplatz und Programme für den Kunden auf Servern verfügbar sind.

Das teilte Vorstandschef Ralph Dommermuth am Donnerstag in Frankfurt mit. Für 2010 wird demnach mit einem Umsatzplus von etwa 15 Prozent gerechnet. 2009 war der Umsatz um 5,6 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro gestiegen. Die Aktionäre erwartet eine Sonderdividende.

Das operative Ergebnis soll in diesem Jahr wegen hoher Ausgaben für Qualitätssicherung und Marketing in den neuen Geschäftsfeldern stagnieren. 2009 war der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 12,4 Prozent auf 356,1 Millionen Euro geklettert, mit Einmalerträgen aus Anteilsverkäufen verdiente das Unternehmen operativ 416,7 Millionen Euro. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 283 Millionen Euro nach einem Verlust von 121,5 Millionen Euro im Vorjahr.

Dommermuth will für die neuen Geschäftsfelder 50 Millionen Euro in die Hand nehmen und auch die Position von United Internet im Ausland ausbauen. Noch 2010 will das Unternehmen sein Webhostinggeschäft - die Bereitstellung von Internetseiten - auf Polen und Kanada ausweiten. Auch in Südamerika will Dommermuth aus eigener Kraft expandieren. Übernahmen im Ausland schließt United Internet aber nach wie vor nicht aus.

Im Anschlussgeschäft arbeitet United Internet künftig mit dem Mobilfunkanbieter Vodafone zusammen, um eigene mobile Internetdienste anzubieten. Das Wachstum in dem Bereich ist vor allem von den neuen computerähnlichen Smartphones getrieben. In den Vertrieb solcher Endgeräte will Dommermuth im Sommer einsteigen.

Für 2009 sollen die Aktionäre eine Sonderdividende erhalten, die mit 40 Cent doppelt so hoch ausfällt wie 2007. 2008 war die Dividende wegen des Verlusts nach Abschreibungen auf Anteile an Freenet und Versatel gestrichen worden.

Das Produktsegment, zu dem neben dem Webhosting das DSL-Geschäft zählt, wuchs im Gesamtjahr 2009 wieder am stärksten. Die Zahl der DSL-Verträge ging im Schlussquartal trotz der zugekauften Freenet- Kunden noch einmal auf 3,31 Millionen zurück. Im ersten Quartal werde United Internet aber keine weiteren DSL-Kunden verlieren, sagte Dommermuth. Inklusive Webhosting kam United Internet wie geplant auf 9,15 Millionen Kundenverträge. Mit DSL-Leitungen (Digital Subscriber Line) können Daten besonders schnell übertragen werden.

Unternehmen: www.unitedinternet.de

dpa-infocom



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