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Glocks Team darf Tank vergrößern

Melbourne Timo Glocks Formel-1-Team Virgin Racing darf den zu klein konstruierten Tank am Rennwagen vergrößern.

Charlie Whiting, der Technische Direktor des Internationalen Automobil-Verbandes FIA, entschied eine entsprechende Anfrage positiv. Dies bestätigte eine FIA-Sprecherin der dpa.

«Wir danken der FIA, dass sie uns diesen Umbau erlaubt», sagte Virgins Technischer Direktor Nick Wirth der Online-Ausgabe von «Autosport». Neueinsteiger Virgin war bei der Berechnung des Benzinbehälters ein Fehler unterlaufen, so dass die beiden Piloten Glock und Lucas di Grassi bei einigen Rennen das Ziel wohl nicht erreichen würden. Angeblich sollen um die zehn Liter zu wenig in den Tank passen. Je nach Grand-Prix-Strecke und Wetterbedingungen verbraucht ein Formel-1-Auto zwischen 220 und 240 Liter. Beim Saisonauftakt in Bahrain waren beide Virgin-Fahrer vorzeitig ausgeschieden - allerdings aus anderen Gründen.

Beim Großen Preis von Australien und den folgenden beiden Überseerennen in Malaysia und China muss das Team des britischen Milliardärs Richard Branson allerdings mit dem bisherigen Tankvolumen auskommen. Voraussichtlich kann der Fehler erst bis zum Europa-Auftakt in Barcelona am 9. Mai behoben werden. Zudem ist ein neuer Crashtest nötig.

«Während der Wintertests und beim Debütrennen in Bahrain wurde klar, dass unsere Tankkapazität arg am Limit ist und dass es unter bestimmten Umständen zu Problemen kommen könnte, wenn wir uns nicht darum kümmern», sagte Wirth. «Jetzt muss die Tankkapazität entsprechend angepasst werden. Wir hoffen, das neue Chassis im Frühstadium der europäischen Rennsaison einsetzen zu können.»

dpa-infocom



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