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Leiser Abschied: Georg Hettich zum Abschluss 39.

Oslo Georg Hettichs Abschied vom Leistungssport verlief ruhig und nahezu unbeachtet.

Als der Turin-Olympiasieger in der Nordischen Kombination in Oslo als 39. die Ziellinie überquerte, nahm kaum einer Notiz davon.

Einzig seine Familie, Freunde und Fans , die in T-Shirt mit der Aufschrift «Wir sind Hettich» auf den Schonacher warteten, machten deutlich, dass an der Wiege des nordischen Skisports eine erfolgreiche Karriere ihr Ende gefunden hatte.

«Als ich vor meinem letzten Sprung auf dem Balken saß, war ich schon sehr wehmütig. Zu wissen, dass ich nie mehr Springen will oder kann - das war sehr emotional. Jetzt sehe ich es schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Abschied war angekündigt und geplant und nun ist es soweit», sagte der 31-Jährige, nachdem er zahlreiche Hände schütteln musste und auch von seinen Team-Kollegen geherzt worden war.

Hettich freut sich jetzt auf einen neuen Lebensabschnitt. «Es wird mir mit Sicherheit nicht langweilig werden, weil der Sport nicht alles in meinem bisherigen Leben war», meinte der Doktorand der Sportwissenschaften, der in seiner Karriere vier olympische Medaillen gewonnen hat. Dazu kommen noch zwei WM-Silbermedaillen mit der Staffel. Im Mai will er in Schonach mit aktuellen und ehemaligen Teamkollegen, Familie, Freunden und langjährigen Wegbegleitern sein Sportler-Dasein endgültig beenden und seinen Abschied feiern.

dpa-infocom


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