pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

René Sommerfeldt: Der Wühler sagt leise Servus

Falun Auf der Zielgeraden des 15-Kilometer-Verfolgungsrennens in Falun übermannte René Sommerfeldt doch noch die Sentimentalität.

Platz 39 wird als letztes Resultat des Oberwiesenthalers in den internationalen Ergebnislisten auftauchen.

Der 35-Jährige wurde im Ziel von Ehefrau Diana, seinen Trainern und Teamkollegen mit einem Spalier empfangen. Zuvor hatte er das Rennen in einem Uralt-Laufanzug absolviert, auf der letzten Schleife mit den Trainern Jochen Behle, Cuno Schreyl und Janko Neuber auf eine ganz große Laufbahn angestoßen. Nach 28 Jahren Wettkampfsport ist für den «Wühler» und Vorreiter des deutschen Langlaufwunders der Nachwendezeit Schluss. Sommerfeldt will nun als Trainer arbeiten.

Der Stern des René Sommerfeldt ging bei der WM 2001 in Lahti auf, als er Silber im 50-km-Rennen holte. Zwei Jahre später verpasste er noch den Gesamtweltcup-Erfolg ganz knapp, um in der Saison 2003/2004 als erster Deutscher dann doch die Große Kristallkugel zu gewinnen. Es sollte der größte Einzelerfolg in der Laufbahn des Uhrensammlers und Edelfans von Dynamo Dresden bleiben. Dafür kam er in der Staffel bei Olympia in Salt Lake City zu Bronze und in Turin zu Silber. Auch bei der WM 2001 gab es Staffel-Bronze, in Val di Fiemme 2003 Silber. Nur in Whistler ging der begnadete Berganläufer leer aus.

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
RZ-Blog