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Paralympics

Riesenjubel in Verena Benteles Heimatstadt

Tettnang - Riesenjubel und große Ehrung für Verena Bentele: Die fünffache Goldmedaillengewinnerin bei den Paralympics in Vancouver ist von ihrer oberschwäbischen Heimatstadt Tettnang zur Ehrenbürgerin ernannt worden, wie eine Sprecherin sagte.

Zuvor bereiteten ihr viele hundert Tettnanger auf dem Montfortplatz der 18 000-Einwohner-Stadt einen begeisterten Empfang. Die von Geburt an blinde 28 Jahre alte Biathletin und Langläuferin hatte bei jedem Start in Vancouver eine Goldmedaille gewonnen. «Eine unglaubliche Leistung, eigentlich unvorstellbar, phänomenal», sagte Bürgermeister Bruno Walter.

Zuvor war die Literaturstudentin in einem Cabriolet bei frühlingshaften Temperaturen durch Tettnang gefahren worden, wobei sie von den am Straßenrand stehenden Einwohnern beklatscht wurde. Mit dabei auch ihr Begleitläufer Thomas Friedrich und Mutter Bentele. Die Eltern der Ausnahmesportlerin bewirtschaften in einem Ortsteil von Tettnang einen Bio-Bauernhof. Die erfolgreichste deutsche Paralympics-Sportlerin bedankte sich auf der Bühne bei ihren «tollen Fans» und schilderte dabei noch mal, welche ihrer erfolgreichen Wettkämpfe für sie persönlich die Höhepunkte waren. Etwa der klassische Langlauf-Sprint über einen Kilometer, von dem sie dachte, dass er ihr nicht so lag. Doch auch hier gab es Gold - es war das Fünfte.

Verena Bentele, bei der noch nicht sicher ist, ob sie weitermacht, hat ihre erste Goldmedaille 1998 bei den Paralympics im japanischen Nagano gewonnen. Es folgten Welt- und Europameisterschaften, gleich vier Goldmedaillen in Salt Lake City 2002, zweimal Gold 2006 in Turin und nun fünfmal die Goldmedaille im kanadischen Vancouver.

dpa-infocom