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Heimtiermesse in Mainz

Hunde können tanzen

Mainz - Die Heimtiermesse auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung hat wirklich keine Facette des Miteinanders von Mensch und Tier ausgelassen: Die Angebotspalette der 27 Aussteller reichte vom Verreisen über den Sport und die Physiotherapie bis hin zur Bestattung des Tieres.

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Mojane besuchte die Mainzer Heim­tier­messe

Neben Informationen und Zubehör im Zelt gab es draußen etliche Hundevorführungen. Am Samstag mussten allerdings einige wegen starken Regens ausfallen.

Viele der Besucher kamen in Begleitung ihres Hundes auf die Ausstellung. Aufsehen erregten dabei die verschiedenen Pudel – vor allem der einjährige Königspudel Trini war ein Blickfang. Dass Hunde nicht nur schön sein, sondern auch tanzen können, zeigte Steffi Rumpf. Sie präsentierte das sogenannte Dog Dancing. „Toll an dieser Sportart ist, dass es mit jedem Hund geht“, erklärte die Frankfurterin.

Der Schwerpunkt der Messe lag eindeutig beim Hund. „Wir hätten auch gerne Katzen gezeigt. Aber die Präsenz der Hunde ist für Katzen zu stressig“, sagte Projektleiter Alexander Huhn. Dennoch gab es viel zu sehen.

Eine der Attraktionen war die Brutmaschine von Rainer Stumpf. Darin wuselten gelbe und schwarze Küken um die noch verschlossenen Eier herum. Nicht nur Kinder wie die zweijährige Charlotte aus Mainz waren von dem kuscheligen Treiben fasziniert, sondern auch Erwachsene. Stumpf, Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtverbands Rheinland-Pfalz, hob ein Ei hoch, aus dem tatsächlich in Kürze ein Küken schlüpfen sollte. An einer Stelle war die Schale schon offen und nasse Federn zu sehen. „Wo sonst kann man die Entstehung des Lebens live erleben?“, sagte er stolz.

Am Nachbarstand zog der 8,5 Kilogramm schwere „Deutsche Riese“ mit seinen langen Hasenohren die Blicke auf sich. Einige Besucher steckten ihre Finger durchs Gitter. Die Aussteller vom Mainzer Kreisverband der Rassekaninchenzüchter mahnten zur Zurückhaltung: Irgendwann hat auch ein Hase mal genug und beißt zu. Nicht zum Anfassen, aber zum Anschauen waren die Fische und Krebse des Wiesbadener Aquarienvereins Amazonas. Der siebenjährige Moritz aus Gau-Oderheim hat selbst Fische zu Hause und betrachtete mit seinem Vater die Krebse.

Günter Gros vom Aquarienverein erklärte ihnen, dass an den Hinterbeinen des einen Tieres Babykrebse hängen. Wenn diese groß genug sind, werden sie alleine leben können.

Zum Stand des Tierbestatters „abendrot“ schauten zwar viele Besucher herüber, verdrängten das Thema aber lieber. Schließlich gab es genug zu sehen, was für Tierfreunde angenehmer ist.

Katrin Steinert (rzmobil)

RZO