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«Aquakultur»: Fische, Algenshampoos und mehr

Rostock Was die Unterwasserwelt hervorbringt, verkauft sich gut. Das hat auch Schattenseiten: Viele Arten sind durch Überfischung bedroht.

Wie man natürliche Bestände wieder aufbaut und Meeresprodukte vermarktet, lernen Studenten in dem Fach «Aquakultur».

«Viele unserer Studenten hatten schon vorher etwas mit Wasser zu tun - und sei es nur ein eigenes Aquarium», sagt Prof. Harry Palm von der Universität Rostock, die einen Master in dem Fach anbietet. Auf dem Lehrplan steht zum einen die Zucht von Fischbrut für den Wiederaufbau der Bestände - das sogenannte Sea-Ranching. Daneben geht es um Themen wie Anlagenbetrieb, das Überwachen der Wasserqualität oder wissenschaftliches Tauchen. Auch Betriebswirtschaftslehre sowie rechtliche Aspekte der Fischerei und des Naturschutzes werden durchgenommen.

«Ob die Studenten sich auf Störe spezialisieren, Aufzuchtbecken konstruieren oder Algenshampoos entwickeln wollen - das Studium bereitet sie darauf vor», sagt Palm. Gutes Englisch ist Pflicht: «Das Feld der Aquakultur wird immer internationaler.»

Arbeit finden Absolventen etwa in Firmen, die marine Produkte wie Meersalz-Peelings entwickeln und verkaufen. Bedarf für sie haben auch Fischereiämter sowie Forschungsabteilungen privater und öffentlicher Einrichtungen. Oder sie arbeiten in der Entwicklungshilfe. In dieser Form lässt sich das Fach nur in Rostock studieren. In Berlin, Kiel und Bremen wird es als Teilgebiet eines Studiengangs gelehrt.

Übersicht der Hochschulrektorenkonferenz

Studienführer

Webseite des Studiengangs

dpa-infocom


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