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IBM: Datenübertragung per Lichtimpuls

New York In der Entwicklung immer schnellerer Computer-Chips ist den Forschern von IBM nach eigenen Angaben ein wichtiger Schritt gelungen.

Die Wissenschaftler haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem elektrische und optische Bauelemente auf einem einzigen Silizium-Chip vereint werden können. Damit könne die Datenkommunikation statt über die heute üblichen elektrischen Signale mit Lichtimpulsen erfolgen, teilte IBM am Mittwoch bei der Vorstellung des Projekts auf einer internationalen Fachkonferenz in Tokio mit.

Mit dieser Technologie könnten Rechner rund tausendmal leistungsfähiger sein als der heute schnellste Supercomputer. «Die Einbettung von optischer Datenkommunikation in den Prozessor bringt uns einen wichtigen Schritt weiter in der Entwicklung von energieeffizienten Computersystemen mit Leistungen im Exaflop- Bereich», sagte IBM-Forschungschef T.C. Chen. Als einen Exaflop bezeichnen die Wissenschaftler eine Trillion (10 hoch 18) Rechenschritte pro Sekunde.

Die Nutzung von Lichtimpulsen beschleunigt nicht nur die Datenkommunikation, sondern ermöglicht auch deutlich kleinere Bauteile. Die optischen Verbindungen könnten sehr dicht gelegt werden, da es bei ihnen nicht wie bei den üblichen Kupferbahnen zu störenden Wechselwirkungen kommt. Die neue Silizium-Nanophotonik- Technologie lässt sich nach Angaben von IBM zudem über herkömmliche Fertigungslinien (CMOS-Verfahren) produzieren und benötige deshalb keine zusätzlichen Investitionskosten.

dpa-infocom



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