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Hintergrund: Ohne DNS könnte man das Web kaum nutzen

Berlin Wie kommt es, dass man die Enthüllungsplattform Wikileaks nicht mehr unter der bekannten Adresse www.wikileaks.org finden kann - aber immer noch unter der Zahlenkombination 213.251.145.96? Die Antwort liegt darin, wie das World Wide Web funktioniert.

Streng genommen sind alle Websites unter den als IP-Adresse bezeichneten Zahlen-Codes «zuhause». Da es aber äußerst unbequem wäre, sich diese zu merken, gibt es das DNS (Domain Name System), das die Zahlenkombinationen mit den sinnvollen Web-Adressen in Buchstaben verbindet. Wenn wir einen Domain-Namen in die Adressezeile des Browsers eintippen, geht zunächst eine Anfrage an den sogenannten Nameserver, der weiß, zu welcher IP-Adresse sie gehört und entsprechend weiterverbindet.

Das Problem von Wikileaks ist nun , dass der amerikanische Anbieter, bei dem die Domain wikileaks.org gemeldet war, diese Verknüpfung gelöscht hat. Das heißt: Die Daten auf dem Wikileaks- Computer sind intakt - doch auf dem gewohnten Weg sind sie nicht mehr zu erreichen.

EveryDNS mit Erklärung zu Wikileaks

dpa-infocom



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