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Auf der Straße mit verirrten Fußbällen rechnen

Detmold/München Wenn Verkehrsteilnehmer an einem Sportplatz durch einen verschossenen Ball zu Schaden kommen, haben sie Anspruch auf Schadenersatz.

Allerdings könne Ortskundige eine Teilschuld treffen, erklärt der ADAC in München.

Denn in der Nähe von Sportstätten sei damit zu rechnen, dass Bälle auf die Straße fliegen, verweisen die Experten auf ein Urteil des Landgerichts Detmold (Aktenzeichen: 12 O 172/09). Im verhandelten Fall war ein Motorradfahrer am Fußballplatz seines Heimatortes von einem Ball getroffen worden, der sich durch ein Loch im defekten Schutzzaun verirrt hatte. Der Mann stürzte und verletzte sich. Bei dem Unfall wurde auch sein Motorrad beschädigt.

Das Gericht wies dem Sportverein zwar 70 Prozent der Schuld zu, weil er seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen sei. Die Richter sahen aber auch eine Mitschuld des Bikers. An dem ihm bekannten Sportgelände hätte er langsamer und vorsichtiger fahren müssen.

dpa-infocom


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