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TÜV-Test: Viele Lichterketten haben Mängel

Köln Viele elektrische Lichterketten haben gravierende Sicherheitsmängel und können zur Gefahr werden.

Bei einem Test des TÜV Rheinland fiel über die Hälfte der Produkte glatt durch. Verbraucher sollten sich nicht von Schnäppchenpreisen verführen lassen.

Hauptgründe für das Durchfallen waren Konstruktionsmängel und fehlende Sicherheitshinweise, wie der TÜV am Dienstag (30. November) in Köln mitteilte. Die Experten überprüften insgesamt 97 handelsübliche Ketten, die sie in fünf europäischen Ländern gekauft hatten. Von den in Deutschland erworbenen 27 Lichterketten schnitt rund ein Drittel mangelhaft ab.

Bei einer Reihe von Produkten führten Konstruktionsfehler oder minderwertige Materialien zu Sicherheitsmängeln. So waren Ketten zum Beispiel schlecht isoliert oder es lösten sich Kabel. «Wenn das Lichterketten ohne Transformator sind, besteht hier Lebensgefahr durch einen Stromschlag», sagte TÜV-Sprecher Rainer Weiskirchen. Einige Leuchtdekorationen waren für den Einsatz im Garten ausgezeichnet - obwohl sie keine geeignete Dichtungen hatten.

Sechs in Deutschland gekaufte Lichterketten hatten nicht alle notwendigen Sicherheitshinweise auf der Verpackung. Das könne nach TÜV-Angaben gravierende Folgen haben, wenn beispielsweise nicht angegeben ist, dass Ketten nur in Innenräumen verwendet werden dürfen oder dass defekte Lampen sofort ausgetauscht werden müssen. «Viele Mängel wären einfach zu vermeiden. Da wird einfach mit mangelnder Sorgfalt gearbeitet», sagte Weiskirchen. Generell gelte: «Defekte Lampen sofort austauschen, kaputte Lichterketten entsorgen.»

Getestet wurden Lichterketten, die die TÜV-Mitarbeiter Mitte November für unter zehn Euro in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Ungarn gekauft hatten. Messlatte seien die rechtlichen Mindestvorgaben für den Verkauf in der EU gewesen. «Nach wie vor sagt der Preis bei Lichterketten viel über Qualität und über die Sicherheit aus», sagte TÜV-Experte Thomas Haupt. «Wir empfehlen generell, bei großen Handelsunternehmen statt in Billigläden zu kaufen.» Verbraucher sollten auf Beschriftungen in der Landessprache und auf das GS-Zeichen achten.

Der TÜV Rheinland hatte bereits in den vergangenen beiden Jahren jeweils vor Weihnachten Lichterketten getestet und bei der Mehrheit der Produkte Sicherheitsmängel festgestellt.

dpa-infocom


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