pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Computer     » News   » Spiele & Soft    » Surftipps    » PC-Tipps    » Multimedia

Superhelden treffen auf Strategen

Berlin Sich als Superheld durch eine Comic-Welt kämpfen, als Hunde-Detektiv ermitteln oder als Staatsmann die Geschicke einer Nation bestimmen: Bei den Neuerscheinungen können PC-Spieler in viele Rollen schlüpfen - und das in ansprechender Grafik.

Vor allem Fans von Rollen- und Adventurespielen kommen in diesen Tagen auf ihre Kosten. Mit «City of Heroes: Going Rogue» wartet ein waschechtes Rollenspiel auf seine Fans. Mit «Sam & Max 5: The Devils Playhouse Episode 5 - The City That Dares Not Sleep» erscheint wieder ein Adventurespiel der alten Schule. Aber auch die Strategen kommen mit «Victoria 2: Blut und Eisen» nicht zu kurz. Zudem ist Stardocks Genre-Mix aus Rollenspiel und Strategie, «Elemental: War of Magic», erschienen.

Kein anderes Genre wächst derzeit so schnell wie das der Online-Rollenspiele. Viele der Neuheiten in diesem Jahr gehören zu diesem Genre. So veröffentlichte der Hersteller NCSoft «Going Rogue», eine mit Spannung erwartete Erweiterung für «City of Heroes». Auch das Sequel ist wieder an die Superheldencomics der 60er und 70er Jahre angelehnt. In der fiktiven Stadt «Paragon City» liegt es am Spieler, auf dem schmalen Grat zwischen Held oder Schurke zu wandeln oder ihn zu überschreiten.

In der neuen Erweiterung taucht der Spieler in ein Paralleluniversum der Spielwelt Prätoria ein. Besitzer von besonders leistungsstarken PCs können sich über eine verbesserte Grafik-Engine im Ultra-Modus, der höchsten Grafikeinstellung im Spiel, freuen. Publisher NCSoft verspricht noch realistischere Licht-, Schatten- und Wassereffekte.

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Mit «Sam & Max 5: The Devils Playhouse Episode 5 - The City That Dares Not Sleep» schickt Hersteller Telltale seine liebenswerten Privatschnüffler in die nunmehr fünfte und letzte Runde. Seit April veröffentlicht Telltale im Monatsrhythmus eine Episode des Basisspiels. Auch im letzten Teil müssen der coole Hund Sam und der quirlige Hase Max knifflige Rätsel in bester Adventure-Manier lösen. Dazu muss jedoch gesagt werden, dass «Sam & Max 5» kein konventionelles Adventure ist. Fans der Serie stehen auf die abgefahrene Story und den stellenweise grotesken und schrägen Humor des Spiels.

Im Kampf gegen ihre üblen Widersacher stehen Sam & Max neue Fähigkeiten wie Gestaltenwandlung, Teleportation, Gedankenlesen und Zukunftsvisionen zur Verfügung. Die liebevoll in Szene gesetzte Comicgrafik überzeugt auch in diesem Teil und trägt die unverkennbare Handschrift des Comic-Autors und Zeichners Steve Purcell. Mit einem Preis von 27 Euro ist das Spiel relativ erschwinglich.

In die kriegerisch-turbulenten Zeiten des 19. und 20. Jahrhunderts versetzt Hersteller Paradox den Spieler mit «Victoria 2: Blut und Eisen». «Victoria 2» dürfte eines der komplexesten Echtzeitstrategiespiele des Jahres werden. Der Spieler übernimmt das Schicksal einer Nation vom frühen 19. Jahrhundert bis zu den Wirren des Zweiten Weltkriegs.

Davon, welche Nation gewählt wurde, hängt die Taktik ab. Für Großmächte wie die USA bietet sich die Kolonialisierung an. Zu den Franzosen, die ja bekanntlich für Werte wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen, passt dann doch eher die Strategie der kulturellen Entwicklung. Ganz im Gegensatz zu den aggressiv eingestellten Preußen, die mit ihrer starken Armee die kriegerische Auseinandersetzung bevorzugen. Der Spieler ist jedoch auf keinen der Wege festgelegt. Negativ bei dem Spiel fällt der stark schwankende und nicht veränderbare Schwierigkeitsgrad auf.

Für Strategie-Fans scheint 2010 ein gutes Jahr zu werden. Publisher Stardock veröffentlichte «Elemental: War of Magic». Das Besondere an dieser Neuheit ist die Verbindung zweier verschiedener Genres: Fantasy-Rollenspiel und Strategie. Das rundenbasierte Strategiespiel nimmt den Spieler mit in eine unheimliche Fantasy-Welt.

Im Gegensatz zu anderen Strategiespielen, steht am Anfang das Erschaffen eines individuellen Avatars als digitales Alter Ego des Spielers. Wie bei einem klassischen Rollenspiel steht man vor der Entscheidung, wie die Charakterpunkte zu verteilen sind. Stärke oder Intelligenz, Geschicklichkeit oder Schnelligkeit. Ein großer Pluspunkt für «Elemental: War of Magic» ist das gelungene und übersichtlich gehaltene Spielinterface. Auch die Zoomfunktion und die verschiedenen Kameraperspektiven wirken auf den ersten Eindruck sehr ausgereift. Von Peter Münch, dpa

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
rz lexikon
Energiesparen