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Erfinder: Deutsche Einflüsse in Super Mario

New York Multikulti in Computerspielen: Die Games um Nintendos italienischen Klempner Super Mario sind auch von deutschen Einflüssen geprägt. Das sagt der Erfinder, der Japaner Shigeru Miyamoto.

«Mario ist Italiener, ich bin Japaner, aber es findet sich viel deutsches in diesem und anderen Nintendo-Spielen», sagte Shigeru Miyamoto in New York. «Das geht natürlich bei der Architektur los. Und nicht nur, dass das Schloss in den Spielen ein bisschen wie eins aus Deutschland aussieht. Abseits davon hat mich das Bauhaus viel mehr geprägt.» Das finde sich in vielen seiner Videospiele wieder. «Die fantastische Ästhetik zum Beispiel von Mies van der Rohe hat mich tief geprägt.»

Miyamoto hatte die Figur des italienischen Klempners Super Mario für das Spiel «Donkey Kong» entwickelt. Vor 25 Jahren bekam Mario sein eigenes Spiel und machte damit nicht nur Nintendo vom kriselnden Übernahmekandidaten zum zeitweilig größten Computerspiele-Konzern der Welt. Super Mario gilt auch als erfolgreichste und bekannteste Videospielfigur der Welt. Miyamoto hat noch andere Figuren entwickelt, etwa Link aus dem Spieleklassiker «The Legend of Zelda».

Mario würde er heute genau so entwerfen wie vor 29 Jahren, sagte Miyamoto. «Es ist eine einfache Figur, die jeder sofort erkennt und mit der man sich auch irgendwie identifizieren kann. Und man kann sie für alle möglichen Spielsituationen einsetzen», sagte der 58-Jährige. «Gerade Videospielfiguren zu erfinden, ist sehr schwierig, denn sie müssen gleichzeitig Comic-Helden und Schauspieler sein.» Eine besondere Beziehung zu seiner Figur habe er aber nicht. «Ich werde ja oft als "Vater von Mario" bezeichnet. Aber ich habe ihn geboren, eigentlich wäre ich dann seine Mutter.»

Der Erfolg von Mario habe ihn sehr glücklich gemacht. «Ich fühle mich dadurch sehr geehrt», sagte der Japaner. Interessant sei, dass er dadurch Millionen Menschen auf der Welt auch an die japanische Kultur herangeführt habe. «Es ist ja unbewusst ganz viel japanisches dabei, zum Beispiel aus der Mangakultur. Viele Kinder sind durch meine Spiele zum ersten Mal damit in Berührung gekommen. Das war keine Absicht, aber es freut mich sehr.»

dpa-infocom


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