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FC St. Pauli

Gründungsdatum 15. Mai 1910
Anschrift Auf dem Heiligengeistfeld
20359 Hamburg
Stadion Millerntor-Stadion (23 201 Plätze)
Vereinsfarben braun-weiß
Vereinspräsident Stefan Orth
Aufsichtsratsvorsitzender Michael Burmester
Chefcoach Holger Stanislawski (seit 9. Juli 2007)
Mitglieder 11 700
Größte Erfolge
Regionalliga-Meister 1966
Meister 2. Bundesliga Nord 1977
Einzug in die 1. Bundesliga 1977, 1988, 1995, 2001, 2010
Internet www.fcstpauli.com
Die Reeperbahn versank in einem braun-weißen Fahnenmeer, das Millerntor geriet zum Tollhaus: Mit einer irren Party auf dem Kiez hat der FC St. Pauli seine Rückkehr in die Bundesliga im Jubiläumsjahr gefeiert. Und da wollen sie auch bleiben. Sportchef Helmut Schulte schickte umgehend eine Kampfansage an das Oberhaus: «Wir wollen unter Beweis stellen, dass wir auch die Freibeuter der 1. Liga sind.» 100 Jahre und kein bisschen leise.

«Ich hätte es nicht besser inszenieren können», gab St. Paulis ehemaliger Präsident Corny Littmann, als Theaterchef in derlei Dingen geübt, zu. Kurz nach der Sause bewies er mit seinem überraschenden Rücktritt als Klubchef eigenes Fingerspitzengefühl für Dramatik. «100 Jahre FC St. Pauli, die neue Haupttribüne fertig zur neuen Saison, wirtschaftlich mehr als gesundet und dann noch der Aufstieg in die 1. Bundesliga - mehr auf einmal geht nicht!», begründete Littmann seinen Abgang.

Die mit 72 Treffern torgefährlichste Mannschaft der 2. Liga, wird sein Gesicht für den Auftritt auf großer Bühne kaum verändern. Allein Marius Ebbers steuerte 20 Tore und 9 Vorlagen zum Aufstieg bei. Kein Stammspieler der mittlerweile attraktiv aufspielenden Truppe von Trainer Holger Stanislawski ging von Bord. Aus dem Fehler von 2001, als die komplette Mannschaft nach dem Aufstieg in die 1. Liga umgekrempelt wurde und nur vier Spiele gewann, hat man gelernt. Der folgende Absturz in die Regionalliga soll sich nicht wiederholen.

Stanislawski, als Spieler 2001 in der Aufsteigermannschaft dabei, setzte deshalb auf gezielte Verstärkungen. Schalkes Ex-Nationalstürmer Gerald Asamoah avancierte sofort zum Publikumsliebling. Die Talente Fin Bartels (Hansa Rostock), Carlos Zambrano (FC Schalke 04) , Torwart Thomas Kessler (1. FC Köln) und England-Legionär Moritz Volz sorgen für den nötigen Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders.

Stanislawski weiß aber auch, wie wichtig die treuen St.-Pauli-Fans sind. «Was unsere Zuschauer geleistet haben, das sucht seinesgleichen.» Auch mit dem Umbau des Stadions soll das besondere Feeling bei Kiez-Kickern nicht verloren gehen. Schließlich soll der Schlachtruf «Niemand siegt am Millerntor» auch gegen Bayern München & Co Bestand haben.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Benedikt Pliquett, 25 Mathias Hain, 26 Thomas Kessler, 34 Arvid Schenk

Abwehr: 2 Florian Lechner, 4 Fabio Morena, 5 Carlos Zambrano, 6 Bastian Oczipka, 11 Ralph Gunesch, 14 Marcel Eger, 16 Markus Thorandt, 24 Carsten Rothenbach, 27 Jan-Philipp Kalla, 28 Moritz Volz, 32 Davidson Drobo-Ampem, 33 Mathias Hinzmann

Mittelfeld: 8 Florian Bruns, 10 Charles Takyi, 12 Timo Schultz, 17 Fabian Boll, 18 Max Kruse, 20 Matthias Lehmann, 22 Fin Bartels, 30 Dennis Daube

Angriff: 7 Rouwen Hennings, 9 Marius Ebbers, 13 Gerald Asamoah, 19 Richard Sukuta-Pasu, 23 Deniz Naki, 29 Nils Pichinot

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: August 2010)

dpa-infocom


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