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1. FC Köln

Gründungsdatum 13. Februar 1948
Anschrift Franz-Kremer-Allee 1
50937 Köln
Postanschrift Postfach 45 04 56
50879 Köln
Stadion Rhein-Energie-Stadion (50 000 Plätze)
Vereinsfarben rot-weiß
Vereinspräsident Wolfgang Overath
Geschäftsführer Claus Horstmann
Trainer Frank Schaefer (seit 25. Oktober 2010)
Mitglieder 52 000
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1962, 1964, 1978
Deutscher Pokalsieger 1968, 1977, 1978, 1983
Internet www.fc-koeln.de
Ab jetzt zählt nur der FC! So sollte das Motto des 1. FC Köln für die neue Saison lauten. In der Sommerpause wurde eine neue Leitkultur entwickelt, damit sich der gesamte Verein endlich als Einheit präsentiert: Identifikation, Teamgeist, Erfolgsstreben, Achtung, Fairness, Disziplin, Verbindlichkeit sowie Vertrauen waren die Schlagwörter, mit denen Team, Vorstand und Mitarbeiter von FC-Boss Wolfgang Overath auf eine gemeinsame Linie einschworen wurden.

Doch bereits nach dem 9. Spieltag waren alle guten Vorsätze gänzlich über Bord geworfen worden. Die Kölner zogen nach der 1:2-Pleite bei Hannover 96 die Reißleine und trennten sich von Chefcoach Zvonimir Soldo. Aufgebrachte Fans, ein frustrierter Clubchef Wolfgang Overath, fünf Punkte aus neun Spielen, Tabellenschlusslicht und kein Ausweg in Sicht - der FC handelte branchenüblich: «Vorstand und Geschäftsführung des 1. FC Köln haben die Entscheidung gemeinsam nach einer eingehenden Analyse getroffen», hieß es der Erklärung. U 23-Coach Frank Schaefer übernahm die Leitung des Trainings.

Am 29. November beurlaubte der FC auch noch Manager Michael Meier. Der 61-Jährige war im Dezember 2005 engagiert worden. Dem Diplom-Kaufmann wird angelastet, in seiner Amtszeit keine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt und einen Schuldenberg von mehr als 24 Millionen Euro mit angehäuft zu haben.

Schon in der abgelaufenen Spielzeit wirkte die Kölner Mannschaft eher zahm als erfolgshungrig. Zudem bündelte der Machtkampf zwischen Soldo und dem damaligen Kapitän Milivoje Novakovic viele Energien. Letztlich platzte dem eher ruhigen Soldo in seinem ersten Jahr als Profi-Coach der Kragen, und nahm dem beliebten Stürmer die Binde weg. Doch ganz brachen die Querelen im Verein nie ab und mit Tabelleplatz 13 blieben die Kölner im ersten Jahr nach der Rückkehr ihres verlorenen Sohnes Lukas Podolski hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Auch der DFB-Stürmer konnte zu keiner Zeit sein Potenzial bei seiner «großen Liebe» abrufen. In seinen 27 Saison-Einsätzen erzielte Podolski lediglich zwei Tore für seinen FC.

Vor der neuen Saison wurde fleißig investiert. FC-Star Podolski musste sich auf eine Reihe neuer Mitspieler einstellen. Für die Abwehr verpflichteten die Kölner unter anderem den Brasilianer Andrézinho (Vitoria Guimaraes) und den Griechen Konstantinos Giannoulis (Iraklis Saloniki). Im Mittelfeld sollen Martin Lanig (VfB Stuttgart), der Kroate Mato Jajalo (AC Siena) und das 18-jährige Talent Christopher Buchtmann (FC Fulham II) den Weggang des exzentrischen Portugiesen Maniche kompensieren. Im Angriff bekamen Podolski und Sloweniens WM-Teilnehmer Novakovic Gesellschaft vom Rumänen Alexandru Ionita (Rapid Bukarest).

Das Aufgebot:

Tor: 1* Faryd Mondragón, 34 Miro Varvodic

Abwehr: 2 Miso Brecko, 3 Youssef Mohamad, 12 Andrézinho, 16 Christopher Schorch, 18 Konstantinos Giannoulis, 21 Pedro Tonon Geromel, 23 Kevin McKenna, 28 Carsten Cullmann, 32 Stephan Salger, 35 Alexander Vaaßen, 36 Bienvenue Basala-Manzana

Mittelfeld: 5 Martin Lanig, 6 Taner Yalcin, 8 Petit, 13 Daniel Brosinski, 17 Kevin Pezzoni, 19 Mato Jajalo, 22 Fabrice Ehret, 25 Adam Matuschyk, 27 Christian Clemens, 29 Christopher Buchtmann, 33 Michael Niedrig, 37 Reinhold Yabo

Angriff: 7 Sebastian Freis, 9 Manasseh Ishiaku, 10 Lukas Podolski, 11 Milivoje Novakovic, 14 Alexandru Ionita, 20 Adil Chihi, 49 José Pierre Vunguidica

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: November 2010)

dpa-infocom


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