pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

1. FC Kaiserslautern

Gründungsdatum 2. Juni 1900
Anschrift Fritz-Walter-Straße 1
67663 Kaiserslautern
Stadion Fritz-Walter-Stadion (48 500 Plätze)
Vereinsfarben rot-weiß
Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz
Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Dieter Rombach
Cheftrainer Marco Kurz (seit 18. Juni 2009)
Mitglieder 14 480
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1951, 1953, 1991, 1998
DFB-Pokal 1990, 1996
Deutscher Supercup 1991
Internet www.fck.de
Mit schönem und erfolgreichem Fußball begeisterte der 1. FC Kaiserslautern in der 2. Liga und sicherte sich in der abgelaufenen Saison bereits zwei Spieltage vor Saisonende den verdienten Aufstieg. Die Euphorie bei den Fans ist dementsprechend groß. Aber aus vier Jahren Zweitklassigkeit und einem Beinahe-Konkurs haben die Verantwortlichen der «Roten Teufel» gelernt und schätzen die Situation realistisch ein. Das Erfolgsduo aus dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz und Cheftrainer Marco Kurz spricht in der Bundesliga somit nüchtern vom «Projekt Klassenverbleib».

Eine Gefahr birgt der Abgang der drei absoluten Leistungsträger Erik Jendrisek (Schalke 04), Georges Mandjeck (Stade Rennes) und Sidney Sam (Bayer Leverkusen). Zum wichtigen Saisonstart steht damit keine durchweg eingespielte Mannschaft auf dem Platz. Mit rund 4,5 Millionen Euro wurde in vierzehn neue Spieler investiert, der Teamgeist muss während der Spielzeit wachsen.

Der größte Coup gelang mit der Verpflichtung des tschechischen Abwehrspielers Jan Simunek vom VfL Wolfsburg. Der 23-Jährige soll der besten Zweitliga-Defensive - 28 Gegentore in 34 Spielen - mit seiner Erstligaerfahrung auch im Fußball-Oberhaus zur nötigen Stabilität verhelfen. Für den Sturm wurde ein echten Knipser verpflichtet. Der bulgarische Stürmer Ilijan Micanski kommt mit der Empfehlung von 14 Saisontoren in 28 Spielen vom polnischen Erstligisten Lubin auf den Betzenberg. Der 24-Jährige soll zusammen mit dem österreichischen Nationalspieler Erwin Hoffer, der vom SSC Neapel ausgeliehen wurde, die durch den Weggang von Sam und Jendrisek entstandene Lücke schließen.

Die Verstärkungen treffen beim 1. FCK auf ein altbewährtes Spielsystem. Das unkonventionelle «Zwei-Spielführer-Modell» mit Martin Amedick und Srdjan Lakicauch wird es auch in der Bundesliga geben. Die Aufteilung der beiden ist klar: Amedick trägt auf dem Platz die Binde und steht intern mit dem Trainer in Verbindung. Der 26-Jährige Lakic soll den jungen Spielern zur Seite stehen. Ein geschickter Schachzug von Kurz, denn das Durchschnittsalter seiner Neuverpflichtungen ist gerade mal 23,4 Jahre. Die mangelnde Erfahrung seiner jungen Mannschaft will Kurz mit dem Löw-Faktor ausgleichen: «Bei der WM hat man gesehen, was möglich ist, wenn man jung und hungrig ist.»

Das Aufgebot:

Tor: 1* Tobias Sippel, 27 Marco Knaller, 29 Kevin Trapp

Abwehr: 2 Jan Simunek, 3 Leon Jessen, 5 Martin Amedick, 6 Mathias Abel, 17 Alexander Bugera, 20 Rodnei, 23 Florian Dick, 28 Marcel Correira

Mittelfeld: 4 Bastian Schulz, 7 Oliver Kirch, 8 Christian Tiffert, 10 Chadli Amri, 13 Thanos Petsos, 15 Clemens Walch, 16 Jan Moravek, 18 Danny Fuchs, 19 Jiri Bilek, 21 Pierre de Wit, 22 Ivo Ilicevic, 25 Steven Rivic, 38 Alan Stulin

Angriff: 9 Srdjan Lakic, 11 Ilijan Micanski, 32 Adam Nemec, 33 Erwin Hoffer

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: August 2010)

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
RZ-Blog