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VfB Stuttgart

Gründungsdatum 9. September 1893
Anschrift Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Stadion Mercedes Benz Arena (60 100 Plätze)
Vereinsfarben weiß-rot
Vereinspräsident Erwin Staudt
Cheftrainer Jens Keller (seit 13. Oktober 2010)
Mitglieder 46 800
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1950, 1952, 1984, 1992, 2007
DFB-Pokal 1954, 1958 und 1997
Deutscher Supercup 1992
Internet www.vfb-stuttgart.de
Mit einem Trainerwechsel reagierte der VfB Stuttgart auf den schlechtesten Bundesliga-Start seit 36 Jahren. Christian Gross wurde nach nur zehn Monaten im Amt zurück in die Schweiz geschickt. Damit ist beim Meister von 2007 der dritte Coach innerhalb von zwei Jahren entlassen worden. Nach den Weggängen zu Saisonbeginn von Sami Khedira, Jens Lehmann und Alexsander Hleb oder auch Manager Horst Heldt kommen den Schwaben immer mehr Identifikationsfiguren abhanden.

Gross-Assistent Jens Keller soll beim Tabellenletzten nach sechs Niederlagen in sieben Spieltagen nun den freien sportlichen Fall bremsen. Der Präsident Erwin Staudt sprach von der «schwierigsten Situation in unserer Bundesliga-Geschichte» und einem «Ausnahmezustand». Durch die Gross-Entlassung blieben sich die Schwaben treu. Im Rahmen ihrer seit Jahren wiederkehrenden «Herbstdepression» machte die Vereinsführung erneut den Trainer für die Misere des Clubs verantwortlich. Bei Gross zeigt sich damit das gleiche Muster wie bei seinem Vorgänger Markus Babbel: vom Rückrundenhelden zum Sündenbock in der Krise. Vor Gross und Babbel musste selbst Meistermacher Armin Veh vorzeitig gehen.

Ein Problem: Nach dem verpassten Einzug in die Champions League und dem daher deutlich gekürzten Personalbudget konnten die Abgänge nicht gleichwertig ersetzt werden. WM-Fahrer Sami Khedira erlag dem Lockruf von Real Madrids Erfolgs-Trainer José Mourinho. Aber auch Torwart Jens Lehman, der seine Karriere beendet hat, Barcelona-Rückkehrer Alexsander Hleb oder Flügelflitzer Roberto Hilbert (Besiktas Istanbul) hinterließen Lücken.

Aufgaben, die der neue Sportdirektor Fredi Bobic nicht adhoc lösen konnte. Der ehemalige VfB-Stürmer übernahm den Job des in der gesamten Bundesliga geschätzten Heldt, der nun beim Ligakonkurrenten FC Schalke 04 tätig ist. Der mit einen Zweijahresvertrag ausgestattete Bobic soll «auf Augenhöhe» mit Jochen Schneider arbeiten, der ebenfalls den Titel Sportdirektor trägt.

Neutrainer Keller muss dem jungen Perspektivkader neues Selbstbewusstsein einflößen. Die Mittelfeldspieler Johan Audel (FC Valenciennes) und Christian Gentner vom VfL Wolfsburg, Stürmer Martin Harnik von Werder Bremen, Abwehrspieler Philipp Degen (FC Liverpool) oder Torwart Sven Ulreich plagen entweder Verunsicherung oder Verletzungen. Auch Ex-Weltmeister Mauro Camoranesi von Juventus Turin, kurz vor Ende des Transferfensters verpflichtet, konnte mit seiner Erfahrung noch nicht für die gewünschte Stabilität sorgen.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Sven Ulreich, 12 Alexander Stolz, 23 Marc Ziegler

Abwehr: 2 Philipp Degen, 3 Cristian Molinaro, 5 Serdar Tasci, 6 Georg Niedermeier, 15 Arthur Boka, 17 Matthieu Delpierre, 21 Khalid Boulahrouz, 27 Stefano Celozzi

Mittelfeld: 8 Zdravko Kuzmanovic, 13 Timo Gebhart, 14 Patrick Funk, 16 Mauro Camoranesi, 20 Christian Gentner, 24 Mamadou Bah, 25 Elson, 26 Daniel Didavi, 35 Christian Träsch

Angriff: 7 Martin Harnik, 9 Ciprian Marica, 11 Johan Audel, 18 Cacau, 29 Pawel Pogrebnjak

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Oktober 2010)

dpa-infocom


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