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Harte Strafe für Bobadilla: Gladbach greift durch

Mönchengladbach Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach hat auf den Ausraster von Raul Bobadilla mit aller Härte reagiert.

Nach dessen Platzverweis beim 1:2 gegen Hannover wurde der Angreifer mit einer Geldstrafe von 50 000 Euro belegt.

Zudem verbannte ihn Fußball-Lehrer Michael Frontzeck vorerst aus dem Profi-Kader. Der Rotsünder trainiert bis Weihnachten nur noch bei der U 23. «Dieses Verhalten können wir nicht dulden. Raul hat der Mannschaft geschadet und sich völlig falsch verhalten, deswegen ist die disziplinarisch wie finanziell harte Strafe angemessen», kommentierte Sportdirektor Max Eberl. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) belegte den Angreifer wegen einer Tätlichkeit und Schiedsrichter-Beleidigung mit einer Sperre von fünf Meisterschaftsspielen.

Der 4,2 Millionen Euro teure Argentinier hatte sich im Zweikampf mit Sergio Pinto zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und nach einem Tritt gegen den am Boden liegenden Gegner zwei Minuten vor der Pause die Rote Karte gesehen. Auf dem Weg in die Kabine beschimpfte er den vierten Offiziellen Christian Fischer. «Nach der berechtigten Strafe durch den Schiedsrichter verhielt sich Bobadilla nachdrücklich unprofessionell», hieß es in einer Erklärung des Vereins.

Trainer Frontzeck macht Bobadilla für das unglückliche 1:2 des Tabellenletzten gegen Hannover mitverantwortlich. Schließlich hatte die Borussia bis zum Platzverweis geführt und die Partie kontrolliert. Bobadilla trat nicht zum ersten Mal als Problemfall in Erscheinung. Weil der Stürmer Ende Oktober nach seiner Auswechslung im Pokalspiel gegen Leverkusen ohne Handschlag in der Kabine verschwand, wurde er von Frontzeck für die folgende Bundesligapartie in Kaiserslautern aus dem Kader gestrichen. Zudem zog er sich den Unmut des Trainers zu, weil er eine Reha-Maßnahme verpasste.

dpa-infocom


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