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Radikaler Sparkurs bei «Löwen»

München Mit einem drastischen Sparkurs und um zehn Prozent gekürzten Gehältern von Profis und Mitarbeitern will Fußball- Zweitligist TSV 1860 München seinen finanziellen Problemen trotzen.

«Wir sind nicht Real Madrid von Giesing, sondern im positiven Sinne ein Arbeiterverein, der seine Kosten in den Griff bekommen muss», begründete der neue «Löwen»-Geschäftsführer Robert Schäfer seine Spar-Pläne. Auch auf ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die Rückrunde wird der Traditionsclub aus Kostengründen verzichten.

Nach Medienberichten haben sich bereits mehrere Führungsspieler zu dem Lohnverzicht bereiterklärt. «Die Gespräche mit dem Betriebsrat und der Mannschaft waren sehr konstruktiv. Der grundsätzliche Wille ist da», betonte Schäfer auf der «Löwen»-Homepage. «Für mich ist das ein elementarer Schritt. Ich bin mir sicher, dass wir Anfang nächster Woche eine Einigung erzielen werden.» Schäfer hatte vor zweieinhalb Wochen die Nachfolge des zurückgetretenen «Löwen»-Geschäftsführers Robert Niemann angetreten.

Sollten Angestellte zu keinem freiwilligen Lohnverzicht bereit sein, werde auch vor Änderungskündigungen nicht zurückgeschreckt, betonte Schäfer. Auch könne er grundsätzlich keine betriebsbedingten Kündigungen ausschließen.

«Unsere Bilanz sieht furchtbar aus» , hatte Vize-Präsident Dieter Schneider bereits auf der Delegiertenversammlung am Samstag die Brisanz der Lage verdeutlicht. «Die Sanierung ist eine Drecksarbeit, die mindestens drei Jahre dauern wird.» Aus finanziellen Gründen müssen bereits in der Winterpause erneut Leistungsträger verkauft werden. Stefan Aigner, Florin Lovin, Alexander Ignjovski und Antonio Rukavina sollen ganz oben auf der Verkaufsliste stehen.

dpa-infocom


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