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Babbel in Not: Hertha-Chefs kämpfen gegen Hektik

Berlin Sieben Monate nach dem Absturz in die Zweitklassigkeit geht bei Hertha BSC schon wieder die Angst um.

Nach vier Pleiten in den vergangenen fünf Partien gerät das Unternehmen sofortige Bundesliga-Rückkehr in Gefahr.

Die Berliner Chefs aber stellen sich jedem Anflug von Panik entgegen. «In allererster Linie werden wir Ruhe bewahren und Hektik vermeiden», erklärte Manager Michael Preetz. «Wir werden sehr konzentriert trainieren», verkündete Trainer Markus Babbel und bat seine Profis 20 Stunden nach dem 0:1 bei 1860 München am 6. Dezember wieder auf den winterlichen Übungsplatz.

Nachdem die sportliche Leitung nach der 0:2-Heimblamage gegen Duisburg die Profis noch kräftig gescholten hatte («zu faul»), wählte sie dieses Mal die weiche Welle. «Es gibt Phasen in einer Saison, in der es knüppeldick kommt. Aber wir werden eine Antwort finden», erklärte der Chefcoach, dem erstmals seit seinem Amtsantritt in der Hauptstadt ein eisiger Wind entgegenweht. Die Souveränität der ersten Saisonphase ist weg, nach Verletzungen ging die Organisation verloren - und vorn treffen die Berliner das Tor nicht mehr. Seit 291 Minuten wartet Hertha auf einen Treffer.

«Wir haben zwei Möglichkeiten: Wir zerfließen in Selbstmitleid und beklagen die Verletzten und Gesperrten. Oder wir versuchen, alles aus uns herauszuholen», sagte Ex-Europameister Babbel mit Blick auf das nächste Spiel gegen Zweitliga-Spitzenreiter Erzgebirge Aue. Zur langen Ausfall-Liste gesellen sich nun noch der Rot- Gesperrte Torwart Marco Sejna («Da habe ich Mist gebaut») und Peter Niemeyer (5. Gelbe Karte). Talent Sebastian Neumann kann in der Hinrunde nicht mehr spielen. Dafür steht Andre Mijatovic vor einem Comeback, der Kapitän soll am Mittwoch ins Teamtraining zurückkehren.

Babbel hat weiter den Mut, junge Talente in das Stahlbad 2. Liga zu schicken. In München standen mit Nico Schulz (17), Marco Djuricin (17), Alfredo Morales (20) und Marvin Knoll (20) wieder vier Youngster auf dem Platz. Doch von ihnen kann man die gefragte Dominanz noch nicht erwarten. «In so einer Situation müssen die Erfahrenen vorangehen», forderte Preetz für die Partie gegen das Überraschungsteam Aue. Über 50 000 Fans werden im Olympiastadion erwartet - für Hertha geht es schon um mehr als drei Punkte. Von Jens Mende, dpa

dpa-infocom



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