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DSV-Kombinierer stark - Kokslien gewinnt

Lillehammer Trotz eines starken Auftritts haben Deutschlands Nordische Kombinierer einen Podestplatz beim Weltcup in Lillehammer knapp verpasst.

Beim ersten Weltcupsieg des Norwegers Mikko Kokslien landeten Tino Edelmann, Eric Frenzel und Björn Kircheisen auf den Plätzen vier bis sechs.

«Leider hat es nicht für das Stockerl gereicht. Aber mannschaftlich war das sehr stark», sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-Langlauf setzte sich Kokslien mit einem Vorsprung von 8,4 Sekunden vor Olympiasieger Jason Lamy Chappuis (Frankreich) durch. Dritter wurde der Österreicher Felix Gottwald. Dahinter stürmte Edelmann, der als 27. mit einem Rückstand von 1:36 Minuten auf die Spitze in die Loipe gegangen war, durchs Ziel. «Damit habe ich nicht gerechnet, denn nach dem Springen hatte ich den Wettkampf eigentlich abgehakt. Das Ergebnis stimmt mich zuversichtlich. Ich bin sehr glücklich mit dem Rennen», erklärte der 25-Jährige aus Zella-Mehlis.

Frenzel, der nach einem Satz auf 136 Meter an Position vier startete, konnte seine gute Ausgangsposition dagegen nicht wie erhofft nutzen. «Es ärgert mich ein bisschen, dass ich es nicht aufs Treppchen geschafft habe», sagte der Oberwiesenthaler, «aber das Loch nach vorne war nicht so groß, dass ich mir Gedanken machen müsste.»

Weinbuch hatte sofort eine Erklärung parat: «Eric war heute nicht so frisch.» Dennoch glaubt der Bundestrainer in absehbarer Zeit an einen Podestplatz für sein Top-Trio. Denn neben Edelmann lieferte auch Kircheisen ein großes Rennen ab. «Die Jungs sind gut drauf», befand Weinbuch. Gemeinsam mit Edelmann rollte Kircheisen als 23. nach dem Springen das Feld von hinten auf. «Ich bin recht zufrieden. Am Ende hatte ich muskuläre Probleme und habe dadurch etwas Zeit verloren», bilanzierte der Johanngeorgenstädter.

In der Weltcup-Gesamtwertung baute Lamy Chappuis seine Führung nach drei Wettbewerben mit 240 Punkten vor Gottwald (210), Kokslien (209) und Frenzel (170) aus.

dpa-infocom


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