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Neuschnee in den Alpen: Erhebliche Lawinengefahr

München Schneefälle an vergangenen Tagen haben die Lawinengefahr in den Alpen vielerorts erheblich erhöht.

Tourengeher sollten aufmerksam den Lawinenlagebericht studieren, bevor sie ins Gelände aufbrechen, sagte Florian Hellberg vom Deutschen Alpenverein.

Dass so früh im Jahr Lawinen abgehen , sei nicht ungewöhnlich. Entscheidend seien allein die Schneeverhältnisse, erklärte der Sicherheitsexperte. Am Wochenende haben Lawinen in Norditalien fünf Menschen in den Tod gerissen.

Wegen des «massiven Wintereinbruchs» gebe der Lawinenbericht für viele Orte in den Alpen derzeit Warnstufe zwei bis drei an, sagte Hellberg. Der Neuschnee gehöre zusammen mit Wind, Altschnee und Nassschnee zu den vier klassischen Gefahrenmustern. In Bayern seien zum Beispiel 30 Zentimeter Neuschnee gefallen, die Verbindung der Zwischenschichten sei aber gut. Vereinzelt könnten Schneebrettlawinen abgehen, aber «es ist kein Ausnahmezustand», erläuterte Hellberg.

Der Lawinenbericht bewertet das Risiko anhand von fünf Gefahrenstufen. Stufe zwei bedeutet mäßige, Stufe drei erhebliche Lawinengefahr. Ausschlaggebend ist die Häufigkeit der Gefahrenstellen in einer Gegend, und wie leicht Lawinen auszulösen sind.

Lawinenberichte

dpa-infocom