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Devisen: Euro profitiert von Entspannung bei der Eurozonen-Krise

NEW YORK - Der Euro hat am Mittwoch kräftig von abebbenden Sorgen um die Schuldenkrise der Eurozone profitiert. Die Gemeinschaftswährung, die noch am Morgen in Asien unter 1,30 US-Dollar auf einem Zweieinhalbmonatstief lag, erholte sich im Verlauf stetig und wurde am Abend im New Yorker bei 1,3126 Dollar gehandelt. Am Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3115 (Dienstag: 1,2998) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7625 (0,7693) Euro.

Devisenexperte Thomas Amend von HSBC Trinkaus sprach von der Hoffnung auf Hilfsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank. Auch wenn EZB-Chef Jean-Claude Trichet dies nicht wirklich angedeutet habe, werde mit der Ankündigung von Maßnahmen gerechnet, die die Stabilität des Euroraumes stützen. Devisenhändler begründeten einen zweiten Aufwärtsschub am Abend mit Berichten über die Bereitschaft der USA einen größeren Rettungsschirm für den Euro über den Internationalen Währungsfonds IWF zu unterstützen.

dpa-infocom