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Handball

EM-Fehlstart: Handball-Frauen verpatzen Auftakt

Larvik Herber Dämpfer für die Medaillenambitionen der deutschen Handball-Frauen: Der WM-Siebte legte in Larvik durch das 25:27 (14:12) gegen Schweden einen Fehlstart in die Europameisterschaft in Norwegen und Dänemark hin.

Damit steht die Mannschaft in den folgenden Vorrundenspielen gegen die Niederlande und die Ukraine schon unter Siegzwang. «Es ist eine erhebliche Leistungssteigerung nötig, um unser erstes Ziel, das Weiterkommen, zu erreichen. Ich bin sehr enttäuscht von unserer Angriffsleistung. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und es den Schwedinnen damit zu leicht, um zu gewinnen», kritisierte Bundestrainer Rainer Osmann nach dem zerfahrenen Spiel mit schlechter Chancenverwertung. Vor 1956 Zuschauern in der Arena Larvik war Franziska Mietzner mit sechs Treffern beste deutsche Werferin.

Unklar ist, ob Nadine Härdter im zweiten Vorrundenspiel gegen die Niederlande mitwirken kann. Die Linksaußen-Spielerin vom Bundesligisten VfL Sindelfingen zog sich kurz vor Spielende bei einer Abwehraktion eine Hüftprellung zu.

Es dauerte rund 20 Minuten, bis der EM-Vierte nach schwacher Anfangsphase besser ins Spiel fand. Nachdem Osmann Anna Loerper als Spielmacherin aufs Feld beorderte, herrschte mehr Ordnung im zuvor sehr fehlerbehafteten deutschen Angriff. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) konnte sich bei Torfrau Clara Woltering bedanken, die vor der Pause insgesamt neun Würfe abwehrte.

Während die Abwehr gut stand , lief in der deutschen Offensive nicht viel zusammen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte, als Mietzner ihr Torkonto auf fünf Treffer ausgebaut hatte, lag der WM-Siebte erstmals mit drei Toren in Führung (12:9, 14:11). Der Halbzeitvorsprung von 14:12 hätte jedoch noch deutlicher ausfallen können, hätten die Deutschen nicht zwei Siebenmeter verworfen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte riss dann der Faden in der deutschen Offensive erneut. Schweden glich beim 17:17 erstmals wieder aus, und wäre nicht Woltering mit insgesamt 16 Paraden gewesen, die Osmann- Truppe wäre sogar früher in Rückstand geraten. Obwohl der Bundestrainer sehr häufig wechselte, fand seine Mannschaft nur schwer zurück ins Spiel - vor allem, weil im Angriff die Abstimmung noch mangelhaft war und Grit Jurack & Co. häufig an der schwedischen Torfrau Gabriella Kain scheiterten.

Neun Minuten vor dem Ende ging Schweden beim 22:21 erstmals in Führung. Die Deutschen konterten zum 24:23, kassierten bis zur 57. dann aber drei Gegentore nacheinander. Osmann nahm seine Auszeit - ohne Wirkung, denn Therese Islas Helgesson machte 90 Sekunden vor Schluss mit dem 27:24 die deutsche Niederlage perfekt.

dpa-infocom



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