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ALBA patzt in Braunschweig - Bamberg marschiert

Frankfurt/Main Der Odyssee im Europapokal folgte die Bauchlandung in der Bundesliga: Keine 48 Stunden nach dem Rückreise- Chaos im Anschluss an das Eurocupspiel im italienischen Caserta hat ALBA Berlin in Braunschweig die zweite Saisonniederlage kassiert.

Damit hat der Hauptstadtclub vorerst den Anschluss an Branchenprimus Bamberg verloren. Beim 87:95 bei den New Yorker Phantoms war den Berlinern die Müdigkeit der fast 35-stündigen Fahrt mit Flugzeug, Bahn und Bus deutlich anzumerken.

Nutznießer des Berliner Ausrutschers waren Meister Brose Baskets und die Deutsche Bank Skyliners. Bamberg kam daheim zu einem lockeren 94:68 gegen Phoenix Hagen und bleibt als einziges Team der Liga ohne Niederlage. Die Frankfurter gewannen gegen den Mitteldeutschen BC deutlich mit 83:52 und schoben sich wieder auf Platz zwei.

«Es war eine schwere Woche für uns», sagte ALBA-Coach Luka Pavicevic, der ungewohnt milde mit seinen Verlierern umging. «Es war ein schönes Spiel mit sehr vielen sehenswerten Aktionen», bilanzierte der Serbe die Partie. Dann setzte der ehrgeizige Trainer aber doch noch zur Kritik an. «Unsere Verteidigung war nicht auf dem üblichen Niveau», meinte Pavicevic angesichts von 95 Braunschweiger Punkten.

Die Niedersachsen hoffen dagegen , dass der Triumph gegen den achtmaligen deutschen Meister den Wendepunkt in einer für sie bislang enttäuschenden Saison bedeutet. «So wie wir heute gespielt haben, sind wir auf dem richtigen Weg», sagte Braunschweigs Trainer Sebastian Machowski, der einst selbst in Berlin aktiv war.

Besser als die Berliner steckten die Deutsche Bank Skyliners die Strapazen der Europapokal-Woche weg. Auch die Hessen hatten auf der Rückreise aus der Ukraine mit den Wetterkapriolen zu kämpfen, ein Teil der Mannschaft hatte eine Nacht sogar auf Flughafen-Bänken verbracht. Doch gegen einen schwachen MBC hatten die Frankfurter nur im zweiten Viertel etwas Mühe, kamen dank einer deutlichen Steigerung nach der Pause aber zum siebten Sieg im siebten Spiel vor eigenem Publikum.

«Man muss bedenken, dass wir eine harte Auswärtstour mit zwei knappen Niederlagen und schwierigen Reisebedingungen hatten», sagte Frankfurts Trainer Gordon Herbert. Vor allem die Reaktion nach dem Seitenwechsel habe ihn «stolz» gemacht, sagte der Kanadier, in dessen Team Spielmacher DaShaun Wood mit 16 Punkten wieder einmal bester Werfer war.

Keinerlei Probleme hatte auch Bamberg drei Tage nach der klaren Euroleague-Niederlage in Piräus. Beim zwölften Saisonsieg glänzten Kyle Hines mit 17 Punkten und Nationalmannschafts-Center Tibor Pleiß mit 13 Rebounds.

Weiter abwärts geht es dagegen für die LTi Gießen 46ers, die beim 79:85 gegen die BG Göttingen die sechste Niederlage nacheinander kassierten. Die Telekom Baskets Bonn feierten einen wichtigen 87:79-Auswärtserfolg in Ulm, die Artland Dragons kamen gegen schwache Tübinger zu einem klaren 93:66-Pflichtsieg. Einen erneuten Rückschlag gab es für den Tabellenletzten Düsseldorf, der gegen Trier mit 49:70 verlor. Überraschend patzten auch die EWE Baskets Oldenburg beim 67:68 daheim gegen EnBW Ludwigsburg. Von Lars Reinefeld, dpa

dpa-infocom


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