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Champions League: Letzte Chance für Arsenal

Frankfurt/Main Fünf Mannschaften haben am Mittwoch die Chance, eines von drei Tickets für das Champions-League-Achtelfinale zu ergattern.

Dass sich unter ihnen auch noch der FC Arsenal befindet, ist nach drei Siegen zu Beginn der Königsklasse eine Enttäuschung für die «Gunners».

In der englischen Liga obenauf , in der Champions League vor dem Aus. Zwar geht der FC Arsenal als haushoher Favorit in sein Heimspiel gegen Partizan Belgrad. Doch dass der Tabellenführer der Premier League beim letzten Gruppenspiel gegen die punktlosen Serben überhaupt noch gefordert ist, ist schon eine herbe Enttäuschung für die Londoner. Als einziges Team aus dem Kreis der Titelkandidaten verpasste es der Finalist von 2006, sich vorzeitig für das Achtelfinale zu qualifizieren. «Wir wissen, dass wir unter Druck stehen, aber wir werden die nötige Leistung abliefern und weiterkommen», versprach Arsenal-Coach Arsène Wenger.

Auf den glänzenden Start in die Königsklasse mit drei Siegen folgten peinliche «Gunners»-Pleiten gegen Schachtjor Donezk und Sporting Braga. Nun muss Arsenal gegen Partizan die drei Punkte holen, um sich aus eigener Kraft sicher in die K.o.-Runde zu bringen. Ein Remis wäre zu wenig, wenn Braga in Donezk gewinnt. Die Ukrainer haben ihrerseits die besten Aussichten auf das Achtelfinale: Der UEFA-Pokalsieger von 2009 führt die Tabelle der Gruppe H vor dem Vorrundenfinale mit 12 Punkten vor Arsenal und Braga (je 9) an.

Einen Sieg bei Bayern München benötigt der FC Basel, um AS Rom Tabellenplatz zwei der Gruppe E noch streitig zu machen. Den Römern würde jedoch bereits ein Punkt beim CFR Cluj zum Weiterkommen reichen. Mit Real Madrid und dem AC Mailand stehen in der Gruppe G die beiden Favoriten in der nächsten Runde. Dahinter will AJ Auxerre einen Punkt gegen Ajax Amsterdam aufholen, um anstelle der Holländer als Gruppendritter in die Europa League einzuziehen.

Die Franzosen stehen dabei in Madrid vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Das Starensemble der «Königlichen» hat in dieser Saison jedes Heimspiel im Estadio Santiago Bernabéu für sich entschieden. Und auch wenn Starcoach José Mourinho nach der Karten-Affäre um vermeintlich absichtlich kassierte Platzverweise im vorletzten Gruppenspiel nicht auf der Bank sitzen darf, ist Nationalspieler Sami Khedira überzeugt, dass sich daran nichts ändern wird. «Wir gewinnen, wenn wir die gleiche Einstellung wie in den letzten Spielen zeigen», sagte der 23-jährige Ex-Stuttgarter, für den zudem feststeht: «Der Champions-League-Sieger wird aus unserer Gruppe hervorgehen.»

Wie für Real geht es für Milan gegen Amsterdam nur noch um die Siegprämie von 800 000 Euro. Die Amsterdamer versprechen den Italienern aber einen harten Fight. «Die Europa League ist das Bestmögliche, was wir jetzt noch erreichen können, also wollen wir da hin», sagte Keeper Maarten Stekelenburg. Bei Ajax nimmt erstmals Ex- Nationalspieler Frank de Boer auf der Trainerbank Platz, nachdem Martin Jol am Montag das Handtuch geworfen hat.

Der englische Meister FC Chelsea kann mit einem Sieg bei Olympique Marseille als erste Mannschaft seit dem FC Barcelona 2002/2003 die Gruppenphase mit sechs Erfolgen beenden. Die Fans im Stade Vélodrome haben Chelsea-Stürmer Didier Drogba noch in bester Erinnerung, seitdem der afrikanische Fußball-Star vor seinem Wechsel auf die Insel bei «OM» mit 29 Treffern für Furore sorgte. «Es ist lustig, denn ich habe nur ein Jahr in Marseille gespielt, doch das Gefühl zwischen den Fans, der Stadt und mir ist unglaublich», sagte Drogba. Von Peter Jacob, dpa

dpa-infocom

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