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«c't»: Kinect bei manchen Spielen noch zu ungenau

Berlin/Hannover Die neue Bewegungssteuerung Kinect für die Spielkonsole Xbox 360 arbeitet bei manchen Spielen noch nicht präzise genug. Zu diesem Urteil kommt die Computerzeitschrift «c't» nach einem Test.

Der Hersteller Microsoft hatte Kinect Mitte November in Deutschland auf den Markt gebracht. Für genau kontrollierte Aktionen reiche die Erkennung von Arm- und Beinbewegungen des Spielers bei dem neuen Spielesystem oft nicht aus, schreibt die Zeitschrift. Allerdings glichen die Spiele dieses Manko durch eine sehr wohlwollende Interpretation aus: «Selbst wenn man ungelenkig ist oder Bewegungen ungefähr ausführt, gewinnt man Auszeichnungen, was vor allem Kinder im Grundschulalter motiviert, Erwachsene aber bald langweilt», hieß es. Bei einem Autorennspiel habe ein Tester als Dritter die Ziellinie erreicht, obwohl er statt tatsächlich zu lenken nur hin und wieder die Arme hob.

Kickboxen, bei dem der Spieler vordefinierte Schläge und Tritte auslöst, sowie Ski-Abfahrten, bei denen es auf die Körperhaltung ankommt, funktionierten hingegen sehr gut. Bei der Spielesammlung «Kinectimals» hapere es zwar zuweilen mit der Bewegungserkennung, doch die digitalen Plüschtiere hätten im Test vor allem Kinder begeistert, lautet das Fazit der Tester.

Für die neuen Kinect-Spiele sollten Nutzer viel Platz im Zimmer einplanen, rät die Zeitschrift. Idealerweise sollte man zwei bis drei Meter von der Kamera entfernt stehen und den Raum gleichmäßig ausgeleuchtet haben. Microsofts Kinect ist mit einer 3D-Kamera, einem Sensor und der entsprechenden Software ausgestattet. Mit dem System sollen Bewegungen und Gesten erstmals so genau erfasst werden, dass kein zusätzlicher Controller mehr zur Steuerung nötig ist.

dpa-infocom



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