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Stiftung: Spenden an Wikileaks weiter möglich

Bielefeld Spenden an das Enthüllungsportal Wikileaks sind nach Angaben der Wau-Holland-Stiftung weiterhin möglich.

Mit der Sperrung des Bezahldienstes PayPal sei das Spenden nur etwas teurer geworden, sagte der Vorsitzende der Stiftung, der Bielefelder Winfried Motzkus, am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Wegen «Verletzung der Nutzungsbedingungen» hatte PayPal das Wikileaks-Konto dauerhaft gesperrt. Banküberweisungen seien aber nach wie vor möglich, betonte Motzkus. Der deutsche Journalist und Computeraktivist Herwart Holland- Moritz (1951-2001) trug das Pseudonym Wau Holland und war Mitbegründer des Chaos Computer Clubs (CCC).

Die Stiftung mit Sitz im hessischen Guxhagen setze sich für die Informationsfreiheit im Internet ein, sagte Motzkus. Wikileaks habe die Stiftung um Unterstützung bei der Sammlung von Spenden gebeten. Nach Medienberichten gilt die Stiftung als einer der wichtigsten Übermittler von Spenden an Wikileaks.

«Seit Oktober 2009 sind rund 800 000 Euro Spenden eingegangen», sagte der Stiftungsvorsitzende. Nur ein kleinerer Teil der Summe sei noch auf Paypal-Konten eingefroren. Durch die spektakulären Veröffentlichungen von Wikileaks etwa zum Irak-Krieg, zu Afghanistan oder wie zuletzt von Dossiers von US-Diplomaten seien sowohl der Finanzbedarf als auch das Spendenaufkommen gestiegen. Bisher habe Wikileaks etwa 200 000 Dollar pro Jahr gebraucht. «Jetzt dürften es eher 300 000 Dollar sein», sagte Motzkus.

Wau-Holland-Stiftung

dpa-infocom


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