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Schweizer Post schließt Konto von Assange

Bern Neuer Rückschlag für den WikiLeaks-Gründer Julian Assange: Der Finanzdienstleister der Schweizer Post, PostFinance, hat das Konto, über das bislang Spenden für die Enthüllungsplattform im Internet liefen, geschlossen.

Grund sei, dass der Australier bei der Kontoeröffnung falsche Angaben zu seinem Wohnort gemacht habe, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Als seinen Wohnort habe Assange Genf angegeben, was sich bei einer Überprüfung der Daten aber als unwahr herausgestellt habe, hieß es weiter. Assange könne keinen Schweizer Wohnsitz nachweisen. Dies sei jedoch Voraussetzung für eine Kundenbeziehung.

PostFinance beende deshalb seine Geschäftsbeziehung zum WikiLeaks- Gründer und habe das Konto geschlossen. Man werde nun versuchen, mit Assange Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren, auf welches Konto das Geld überwiesen werden könne, sagte ein PostFinance-Sprecher. Könne das Geld nicht transferiert werden, werde es auf ein Sperrkonto überwiesen, «bis jemand kommt, der darauf einen rechtlichen Anspruch hat».

Am Wochenende hatte der Internet-Bezahldienst PayPal sein WikiLeaks-Konto wegen angeblicher «Verletzung der Nutzungsbedingungen» gesperrt. Beobachter gehen davon aus, dass die Tochtergesellschaft des Internet-Auktionshauses eBay seine Geschäftsbeziehung zu WikiLeaks auf Druck der USA hin beendet hat.

Pressemitteilung von PostFinance

dpa-infocom


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