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Vorsicht Kopfform: Der Skihelm muss perfekt passen

Planegg Skifahrer sollten ihren Helm in Sportgeschäften mit großer Auswahl kaufen.

Denn jeder Mensch habe eine andere Kopfform, und «das Wichtigste ist, dass der Helm perfekt sitzt», erklärt Andreas König vom Deutschen Skiverband (DSV) in Planegg bei München.

Der Helm müsse eng sitzen, dürfe aber nicht drücken. König rät, einen Helm im Geschäft aufzusetzen, den Kinnriemen offen zu lassen und dann mit dem Kopf zu wackeln. «Dabei darf der Helm nicht verrutschen.» Grundsätzlich sollten Wintersportler laut König nur Helme kaufen, die gemäß der europäischen Norm EN 1077 zertifiziert sind.

Sehr wichtig sei auch, dass der Helm zur Ski- und Sonnenbrille passt. Deshalb empfiehlt König, die Brillen stets zum Anprobieren im Sportgeschäft mitzunehmen. Ist der Gesichtsausschnitt zu klein, könne der Helm die Schneebrille auf die Nase drücken. Ist er zu groß, bleibe ein Luftspalt frei, durch den der Fahrtwind blasen kann. Bei der Sonnenbrille sei es entscheidend, dass der Bügel zwischen Helm und Schläfe passt.

«Das Gewicht des Helms ist für Kinder sehr wichtig, bei Erwachsenen ist es eher sekundär», sagt König. Denn der Unterschied betrage wenige Hundert Gramm. Bei Kindern sei aber der Kopf im Verhältnis sehr groß und die Nackenmuskeln noch nicht so stark. Wenn der Helm zu groß oder zu schwer ist, könnten sie bei Stürzen ein Halswirbel-Schleudertrauma erleiden.

Für den Tragekomfort spielt auch der Kinnriemen eine Rolle. «Der Kinnriemen sollte gut gepolstert sein, damit er nicht reibt», empfiehlt König. Und der Schließmechanismus sollte auch mit dicken Handschuhen zu bedienen sein.

Andere Eigenschaften eines Skihelms sind eher Geschmackssache, zum Beispiel die Art der Belüftung. Wer schnell schwitzt, wählt besser einen Helm mit Schlitzen, die die Luft direkt auf die Kopfhaut leiten. Kälteempfindliche Skifahrer sind mit indirekter Belüftung besser bedient. Dabei sind die Lüftungsschlitze in Außen- und Innenschale versetzt angebracht, so dass es nicht zieht. Auch bei den Ohrenpolstern muss der Käufer abwägen. «Liegen sie eng an, ist es warm, aber man hört weniger», erklärt König.

Aus welchem Material ein Skihelm auch gearbeitet ist, bei Stürzen geht er schnell kaputt. «Oft ist schon nach einem Sturz die Schale oder das Dämmmaterial gebrochen, ohne dass Sie es von außen sehen.» König rät deshalb, den Helm nach jedem schweren Sturz im Fachhandel prüfen zu lassen.

Wie lange ein Skihelm zuverlässig schützt, hängt aber auch von seiner Lagerung ab. «Legen sie den Helm nicht auf ihre Hutablage hinten im Auto, wenn Sie ihn nicht brauchen», rät König. Denn UV-Licht, Wärme und Kälte lassen das Dämmmaterial porös werden.

Deutscher Skiverband

dpa-infocom



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