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Das Navi ist schon drin: Gratis-Lotsen fürs Handy

Berlin Dank GPS-Empfänger und großem Bildschirm taugen Smartphones als Navigationsgeräte.

Für alle wichtigen Plattformen gibt es inzwischen kostenlose Lotsen. Die Qualität der Programme variiert aber stark.

Moderne Handys sind Internet-Surfbretter, Kamera, Spielekonsole und MP3-Player in einem. Dank GPS-Empfänger werden sie auch noch zum kostenlosen Navigationsgerät. Für jede Plattform gibt es mittlerweile Gratislösungen. Gelegentliche Landpartien lassen sich mit der Software allemal bestreiten. Vielfahrer sollten sich darauf aber nicht unbedingt verlassen.

Lotsen-Software fürs Handy war immer schon billiger als ein externes Navigationsgerät. Doch so richtig wirbelte erst Google Ende 2009 den Markt durcheinander: Der Internet-Riese kündigte eine kostenlose Navigations-Lösung für Smartphones an, die mit seinem Betriebssystem Android laufen. Fast zeitgleich brachten Startups wie Skobbler günstige Apps heraus.

Der Wettbewerb zeigt Wirkung. «Fahrzeug-Navigation wird bei Smartphones mehr und mehr zu einem Standard-Feature», sagt Achim Barczok vom Magazin «c't». Die Qualität der Programme variiert allerdings stark. «Die Grundqualität ist zwar bei allen Lösungen relativ gut, aber wenn ich auf das Navi angewiesen bin, sollte ich auch ein paar Euro investieren», rät Oliver Stauch vom Magazin «Connect».

Zu den noch nicht ganz ausgereiften Lösungen zählt die Software von Google, die auf Android-Geräten läuft. Die Karten-Daten sind nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern werden während der Fahrt über das Handy-Netz heruntergeladen. Ohne Flatrate fürs mobile Netz läuft also nichts. Im Ausland dürfte das Roaming teuer werden.

iPhone-und Android-Nutzer, die bei der Telekom unter Vertrag sind, bekommen kostenlos eine abgespeckte Version der Navigon-Software, die «Select Telekom Edition». Ein Vorteil: Alle Karten werden auf dem Gerät gespeichert. Eine solche Lösung erfordert keine permanente Internet-Verbindung.

Auf beiden Plattformen - iPhone und Android - läuft auch die Software von Skobbler. Sie greift auf Karten des Projektes Open Street Map zu, die ehrenamtliche Mitarbeiter zusammenstellen. Auch der Netzbetreiber O2 schenkt seinen Kunden Navi-Software. «Das gilt für alle GPS-fähigen Handys», sagt Sprecher Albert Fetsch. Der «Telmap O2 Navigator» ruft die Informationen über Mobilfunk ab. Die Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind kostenlos.

Nokia rüstet zahlreiche Smartphones mit der «Ovi Maps Navigation» aus. Mit mehr als 70 Ländern ist das Kartenpaket deutlich üppiger als bei den meisten Konkurrenten. Zudem ist für viele Großstädte in Europa gleich ein digitaler Reiseführer an Bord.

Ein Sonderfall war das Nüvifone: Es handelt sich um ein Navi, das auch ein volles Smartphone ist. Bei der Ankündigung Anfang 2008 war das eine Sensation. Die Hersteller Asus und Garmin verschoben den Start aber mehrfach, und die Konkurrenz stand in dieser Zeit auch nicht still. Inzwischen ist das Gerät nichts Besonderes mehr. Halterung kostet meist extra Mit der Navigations-Software allein ist es nicht getan: Damit das Handy während der Fahrt nicht übers Armaturenbrett fliegt, ist eine Halterung für die Scheibe wichtig. Nokia liefert diverse Modelle bereits mit aus, beim Navi-Handy Nüvifone ist das ohnehin Standard. Bei anderen Geräten müssen Nutzer das Zubehör nachrüsten. Pakete mit Halterung und Ladekabel für den Zigarettenanzünder gibt es ab rund 15 Euro. Wer gleich auch eine Freisprechanlage will, muss allerdings deutlich mehr investieren. Von Christof Kerkmann, dpa

dpa-infocom


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