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Fruchtstände von Stauden nicht abschneiden

Bonn Viele verblühte Stauden zeigen im Herbst und Winter ungewöhnliche Blüten- oder Fruchtstände.

Sie sollten nicht abgeschnitten werden, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Gerade während des Winters setzen sie interessante Akzente im Garten - insbesondere wenn Schnee und Raureif sie «überzuckern». Die dicken Dolden der Fetthenne (Sedum telephium und Sedum spectabile) beispielsweise stehen nun als braune Schirmchen im winterlichen Garten. Das Brandkraut (Phlomis russeliana) schickt nackte, aufrechte Stiele empor, auf denen in regelmäßigen Abständen dicke Kugeln wachsen. Wie schlanke Pfeile ragen die braunen Fruchtstände der Duftnessel (Agastache rugosum) auf, die auch Indianerminze oder Blaunessel genannt wird.

Immer noch hübsch sehen die Astern aus, seien es das filigrane, gelbliche Gewirr der Myrtenaster (Aster ericoides) oder die feinen wolligen Samenstände von Aster ageratoides. Auch die straffe Figur von Aster novae-angliae fällt jetzt besonders ins Auge. Bis weit in den Winter hält sich die weiße Wolle der Herbstanemonen. Sie setzen dort weiße Tupfer, wo ein paar Wochen vorher rosa oder weiße Blütenschalen schwebten.

Die Fruchtstände der Edeldistel umgeben noch lange Manschetten spitzer Blätter. Wer im Sommer die verblühten Rispen des Waldgeißbarts geschont hat, wird im Winter durch die Linien der zarten, überhängenden Rispen belohnt.

Ein Kapitel für sich sind die Gräser mit ihren weichen Gelb- und Beigetönen. Unter ihnen nimmt das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) mit seinen weichen Ähren an überhängenden Halmen eine besondere Stellung ein. Aber auch das zarte Moskitogras (Bouteloua gracilis), das straff aufrechte Sandrohr (Calamagrostis x acutiflora 'Karl Foerster') oder die verschiedenen Federgras-Arten (Stipa) sind im winterlichen Garten nicht zu übersehen.

dpa-infocom


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