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Odense als Test für VfB vor Bayern-Knüller

Stuttgart Eigentlich ist es nur eine lästige Pflicht. Aber das sportlich bedeutungslose Gruppenfinale gegen Schlusslicht Odense BK ist für den längst für die nächste Runde der Europa League qualifizierten VfB Stuttgart ein willkommener Test vor dem Liga- Knüller gegen Bayern München.

«Ich sehe das nicht als Belastung und auch nicht als unnötigen Test. Für mich ist jedes Spiel immer etwas Besonderes», sprach der neue VfB-Trainer Bruno Labbadia vor seiner ersten Bewährungsprobe dem Duell mit den Dänen einen großen Stellenwert zu.

Aber auch Labbadia hatte trotz seiner allgemeinen Lobpreisungen über «die Ehre» und «den unglaublichen Reiz, sich mit internationalen Mannschaften zu messen», Mühe, die Partie gegen Odense als echte Herausforderung zu verkaufen. «Wir nehmen das Spiel sehr ernst», versicherte der 44-Jährige, der in seinen bislang vier intensiven Arbeitstagen sein Hauptaugenmerk auf Geschlossenheit, mehr Dynamik und schnelle Spielabläufe gelegt hat. Er räumte jedoch ein, dass der eigentliche Reiz erst in der nächsten Europacup-Runde beginne.

Torhüter Sven Ulreich sieht die Chance, mit einem Erfolg «Selbstvertrauen für das Bayern-Spiel» zu tanken. Abgesehen von der jüngsten Niederlage gegen Young Boys Bern habe der VfB mit vier Siegen überzeugt. «Wenn wir mit Spaß und Freude an die Sache rangehen, werden wir auch das letzte Gruppenspiel gewinnen», sagte er. «Der nervliche Druck ist nicht so hoch wie in der Bundesliga.» Für Labbadia geht es neben dem angestrebten Sieg und damit einem guten Einstand ebenfalls darum, «Selbstvertrauen zu holen» für den knallharten Kampf um den Klassenerhalt.

Labbadia begrüßte es, dass die bereits als Gruppenerster feststehenden Stuttgarter gegen Odense keinen Druck mehr haben: «Es ist schön, dass wir etwas entspannter in das Spiel reingehen können.» Der ehemalige Coach von Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV, mit dem er in der zurückliegenden Saison erst im Halbfinale der Europa League ausgeschieden war, schloss deshalb gewisse personelle Experimente nicht aus: «Wir haben die Möglichkeit, nicht alle zu bringen». Es müsse nicht sein, dass die gegen Odense aufgebotene Elf identisch mit der vom Bayern-Spiel am Sonntag sei.

Der zweimalige Nationalstürmer kündigte an, mindestens zwei Angreifer aufbieten zu wollen. «Entscheidend ist aber nicht das System, entscheidend ist die Spielart», sagte der Anhänger eines 4-4- 2-Systems. Offensivkraft Martin Harnik wird wegen muskulärer Probleme geschont, aber der in der Bundesliga weiterhin rot-gesperrte Ciprian Marica ist in der Europa League wieder spielberechtigt. Innenverteidiger Serdar Tasci könnte eventuell in den Kader rücken, Labbadia will jedoch kein Risiko eingehen.

Odense BK hat der Trainer so intensiv wie möglich in der kurzen Zeit studiert und analysiert. «Der Gegner ist aber in unserer Situation nicht entscheidend», betonte Labbadia. «Das ist keine Überheblichkeit, sondern wir müssen das Hauptaugenmerk auf uns richten.»

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Ulreich - Degen, Niedermeier, Delpierre, Molinaro - Träsch, Gentner - Gebhart, Boka - Cacau, Pogrebnjak

Odense BK: Carrol - Ruud, Håland, Troest, Sørensen - Andreasen, Traoré, Gislason, Djemba-Djemba - Johansson, Utaka

Schiedsrichter: Terje Hauge (Norwegen)

dpa-infocom


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