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Digitales Fahrtenbuch: Daten müssen belegbar sein

Berlin Wer über Dienstwagenfahrten per Computer Buch führt, muss das mit lückenlosem digitalem Verlauf tun. Darauf weist der Bund der Steuerzahler in Berlin hin.

Damit die Dokumentation vom Finanzamt akzeptiert wird, dürfen die Aufzeichnungen nicht veränderbar sein - und wenn doch, dann muss das Programm das sichtbar in einem Verlauf ausweisen. Wer diese Kriterien nicht erfüllt, könne mit dem Finanzamt Probleme bekommen - das zeige ein Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg (Aktenzeichen: 12 K 12047/09).

In dem Fall hatte ein Arbeitnehmer in einem gebundenen Buch nur Stichpunkte über seine Fahrten gemacht. Ausführliche Angaben fanden sich in einer später per Computer erstellten Liste. Das Finanzamt erkannte das nicht an und argumentierte, ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch müsse zeitnah und in gebundener Form geführt werden. Jede einzelne Fahrt müsse mit Angabe der gefahrenen Kilometer, dem bei Fahrtabschluss erreichten Kilometerstand und der Angabe des besuchten Kunden oder Geschäftspartner dokumentiert werden.

Dem widersprach das Finanzgericht: Aufgrund der handschriftlichen Aufzeichnungen sei eine Manipulation ausgeschlossen. Außerdem könnten die Angaben des Steuerzahlers durch das Fahrtenbuch unter Hinzunahme der Liste als einer Art Legende nachgeprüft werden. Die Finanzverwaltung hat gegen das Urteil Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt (Aktenzeichen: VI R 33/10).

dpa-infocom


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