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Deutsche legen Geld auf die Bank

Frankfurt/Main Die Deutschen lassen ihr Geld vor allem auf der Bank liegen: Durchschnittlich 21 253 Euro hat jeder Sparer auf dem Girokonto oder Sparbuch. Das ergab eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

In der Lebensversicherung stecken im Schnitt 9060 Euro des Vermögens. Investmentfonds landen mit 6308 Euro auf dem dritten Platz. In festverzinsliche Wertpapiere legen die Deutschen durchschnittlich 4005 Euro an, auf Aktien entfallen noch 2136 Euro. Insgesamt hat jeder Deutsche im Schnitt 52 474 Euro auf der hohen Kante.

Auf die ZEW-Analyse weist die Initiative «Finanzwissen für alle» im Vorfeld des Weltspartags am Freitag (29. Oktober) hin. Sie wird von den Fondsgesellschaften im Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt getragen. Basis für die Daten war die Geldvermögensstatistik der Bundesbank. Anhand solcher Zahlen hat auch der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in Berlin mit Blick auf den Weltspartag die Sparvorlieben der Deutschen ausgewertet. Demnach ist die Sparquote im vergangenen Jahr leicht von 11,2 auf 11,3 Prozent gestiegen - von einem Nettoeinkommen von 100 Euro haben die Deutschen also 11,30 Euro auf die hohe Kante gelegt.

Gut jeder dritte Spar-Euro sei in Bankguthaben geflossen, teilte der BVR mit - Anleger hätten aber auch viel Geld von den Konten abgezogen. Mit einem Zufluss von unter dem Strich 63,3 Milliarden Euro seien Versicherungen die beliebteste Anlageklasse gewesen. Das Sparen mit Investmentfonds habe sich «normalisiert» - ihnen flossen rund 30 Milliarden Euro zu.

Die Deutschen setzen beim Sparen mit großem Abstand auf konservative Produkte wie Rentenversicherungen (61 Prozent) und das Sparbuch (61 Prozent) oder Bausparverträge (56 Prozent) - das ist eines der Ergebnisse des neuen «Vermögensbarometers» der deutschen Sparkassen, das am Dienstag (26. Oktober) vorgestellt wurde. Auf die selbst genutzte Immobilie setzen demnach 52 Prozent bei der persönlichen Vorsorge. Investmentfonds haben 28 Prozent der Deutschen, Aktien 23 Prozent, teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Berlin mit. In seinem Auftrag befragte das Marktforschungsinstitut ICON 2000 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ.

Eine Immobilie zum Vermieten - also als Kapitalanlage - haben 18 Prozent, die jüngst viel diskutierten Immobilienfonds liegen bei 9 Prozent im Depot. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Mehrheit der Bundesbürger ist mit ihrer finanziellen Situation zufrieden oder sehr zufrieden - das sagten 53 Prozent. Als «unzufrieden» bezeichnen sich 10 Prozent. Diese Zahl ist rückläufig, denn 2005 und 2006 habe der Anteil noch 18 Prozent betragen. Und 11 Prozent sagen, dass sie zum Sparen gar nicht in der Lage seien.

Auch in einer neuen repräsentativen Umfrage von Emnid im Auftrag der Postbank äußerten viele Deutsche diese pessimistische Sicht: Demnach kann nicht einmal die Hälfte (41,1 Prozent) jeden Monat etwas zur Seite legen. Gut ein Viertel (27,2 Prozent) spart unregelmäßig, wenn es zum Beispiel Weihnachtsgeld oder eine Steuerrückzahlung gibt. Und 16 Prozent können überhaupt nichts sparen.

ZEW-Analyse zum Download (PDF)

dpa-infocom



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