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Phuket lockt mit Last-Minute-Angeboten

Bangkok Tsunamigerüchte in Thailand und Wirtschaftssorgen in Europa sorgen auf der thailändischen Ferieninsel Phuket für leere Zimmer - und damit jede Menge Last-Minute-Angebote.

Das sagte die für Phuket zuständige Direktorin der thailändischen Tourismusbehörde, Bangornrat Shinaprayoon. Einige einheimische Gäste hätten nach den Tsunami-Prophezeiungen von Wahrsagern ihre Zimmer storniert, Europäer nicht. Die Belegung liege aber nur bei 50 bis 60 Prozent, im Januar und Februar 2011 allerdings bei 80 bis 90 Prozent.

Im Dezember stünden mehr Zimmer leer als vor einem Jahr, sagte die Direktorin. «Das dürfte an der Rezession in Europa liegen, und der Euro-Schwäche gegenüber dem Baht.» Außerdem habe Phuket jede Menge neuer Hotels, was die Belegrate weiter drücke. Auf das Gesamtjahr gesehen seien die Zahlen erfreulich.

Sechs Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean hat sich die Gästezahl mehr als erholt. «Wir hatten im diesem Jahr 5,5 Millionen Besucher, 2004 waren es 4,7 Millionen», sagte Bangornrat. «Unser Star ist Russland. Die Zahl der russischen Gäste ist um 50 Prozent gestiegen.» Aus Deutschland seien neun Prozent mehr Besucher gekommen als im Jahr davor.

Gegen die Tsunamigerüchte können Hoteliers und Ferienanbieter nichts unternehmen, sagte Bangornrat. Allerdings seien solche Naturkatastrophen nicht vorauszusagen, betonte sie. Phuket sei aber bestens auf Eventualitäten vorbereitet. Es gebe Frühwarnsysteme und regelmäßige Übungen sorgten dafür, dass Personal und Besucher wüssten, was im Falle eines Falles zu tun sei.

Bei dem Tsunami Weihnachten 2004 waren in Thailand 5000 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte davon Touristen. Insgesamt forderte die Katastrophe rund um den Indischen Ozean 230 000 Menschenleben.

Phuket Tourismus (engl.)

dpa-infocom