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Wissenschaft

Sternschnuppen-Regen über Deutschland

Hamburg Ein vorweihnachtlicher Sternschnuppen-Schauer geht in diesen Tagen über Deutschland nieder - der Strom der Geminiden.

Der Höhepunkt des kosmischen Schauspiels wird in der Nacht zum Dienstag sein.

Die Meteore der Geminiden sind nicht nur besonders schön, sondern auch besonders zahlreich. «Pro Stunde werden bis zu 120 Sternschnuppen über den Himmel flitzen», verspricht Jost Jahn von der Vereinigung der Sternfreunde. «Auch das ungeschulte Auge eines Laien wird leicht rund 30 Sternschnuppen erkennen können.»

Nur das Wetter muss mitspielen. Die besten Chancen für einen wolkenlosen Himmel haben die Norddeutschen. «Gerade die Bundesländer nordöstlich der Elbe werden einen hervorragenden Blick haben», sagte Reinhard Strüfing vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg. Im Süden dagegen werden wohl dicke Wolken den Blick verdecken.

Der Name Geminiden rührt laut Jahn daher, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild der Zwillinge (lat. Gemini) zu entspringen scheinen. Jedoch wisse die Wissenschaft heute, dass es sich um einen Trugschluss handle. Vielmehr kreuze die Erde jedes Jahr auf ihrer Bahn um die Sonne eine Wolke aus Milliarden Gesteinsbrocken und Staubteilchen, die vom Himmelskörper Phaethon stammen. Bei ihrem Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen diese Brocken.

International Meteor Organization

Vereinigung der Sternfreunde

Meteorwatch Project

dpa-infocom