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Stressfrei durch den Weihnachtstrubel auf den Straßen

Berlin Ruhig und besinnlich - so sollte die Weihnachtszeit eigentlich sein.

Doch die Realität sieht anders aus: Je näher das Fest rückt, desto hektischer geht es meist zu. Auch im Straßenverkehr.

Um als Autofahrer möglichst stressfrei durch den alljährlichen Dezember-Trubel zu kommen, können ein paar Tipps von Verkehrsclubs wie ADAC, ACE oder AvD helfen.

Gelassenheit ist das beste Mittel, um in den Wochen vor dem Fest ohne Blechschaden durch die verstopften Innenstädte zu kommen: Lieber etwas mehr Zeit für Wege mit dem Wagen einplanen. Dann liegen die Nerven nicht so schnell blank, und das Unfallrisiko sinkt deutlich.

Parkplätze sind in der Adventszeit in Ballungsräumen Mangelware. Durch die lästige Suche sollte sich aber niemand dazu verleiten lassen, das Auto regelwidrig auf Behindertenparkplätzen oder in Halteverbotszonen abzustellen - das wird flugs teuer. Denn in den letzten Wochen des Jahres sind viele Knöllchenschreiber unterwegs.

Geschenke sollten nach dem Einkaufsbummel sicher im Wagen verstaut werden. Kartons und Tüten gehören auf keinen Fall lose auf die Rückbank. Bei starkem Bremsen können sie durch den Wagen fliegen und die Insassen verletzen. Am besten sind die Präsente im Kofferraum oder im Fußraum vor den Rücksitzen aufgehoben.

Weihnachtsbäume werden meist im Auto transportiert. Wer seinen Baum im Kofferraum mitnimmt, muss darauf achten, dass Rück- und Bremsleuchten sowie das Nummernschild nicht durch herausragende Zweige verdeckt werden.

Sicherungsgurte aus reißfestem Material empfehlen die Autoclubs, um Weihnachtsbäume auf dem Wagendach zu befestigen. Sie sollten um den Stamm gewickelt und auch zwischen den Zweigen entlang geführt werden. Der Baum darf weder seitlich noch nach vorn über das Auto hinausragen. Nach hinten darf er maximal anderthalb Meter überstehen. Bereits ab einem Meter Überlänge ist die Spitze mit einem roten Schild und bei Dunkelheit mit einer roten Leuchte zu kennzeichnen.

Harz kann bei Autofahrten mit einem Baum klebrige Flecken auf dem Lack oder im Kofferraum hinterlassen. Wird der Baum vor dem Transport in eine Plane oder alte Decke gewickelt, spart man sich viel Putzarbeit. Kommt es doch zu Harzflecken, lassen sich diese mit Politur vom Blech und mit Spiritus oder speziellen Fleckenmitteln aus dem Kofferraum entfernen. Ratsam ist, die Reiniger vorher an einer unauffälligen Stelle zu testen.

Nikoläuse und Weihnachtsmänner sind im wahren Leben nur selten mit einem Rentierschlitten unterwegs - viel häufiger dagegen mit dem Auto. Allerdings darf die Maskierung während der Fahrt nicht die Sicht behindern. Außerdem sind klobige Stiefel nicht das geeignete Schuhwerk, um mit dem Wagen sicher ans Ziel zu kommen.

Alkohol fließt auf Weihnachtsmärkten und Silvesterfeiern meist reichlich. Autofahrer lassen lieber ganz die Finger davon - oder den Wagen stehen: Schon ab 0,3 Promille droht der Führerscheinverlust.

Silvesterraketen und andere Feuerwerkskörper können am Auto kaum Schaden anrichten - es sei denn, sie werden direkt auf dem Lack abgebrannt. Um ihren Wagen vor solch üblen «Streichen» zu schützen, machen sich Autobesitzer am besten schon vor der Silvesternacht Gedanken über einen geeigneten Stellplatz. Garagen, Car-Ports und Parkhäuser gelten als besonders sicher.

Schmauchspuren von Raketen und Böllern am Auto lassen sich leicht mit Lackpolitur abwischen. Für echte Brandschäden oder Glasbruch durch Feuerwerkskörper kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung auf. Allerdings bleibt der Versicherungsnehmer dann auf den Kosten für die Selbstbeteiligung hängen. Von Christoph Walter, dpa

dpa-infocom



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