pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Musik

Xavier Naidoo liebt Kooperationen

Mannheim Xavier Naidoo («Alles kann besser werden») startet mit mehreren Projekten ins neue Jahr.

Am 7. Januar steht er bei «wir beaten mehr» in Hamburg mit verschiedenen Kollegen auf der Bühne, am Tag darauf läuft die Show in Berlin.

Mit von der Partie sind unter anderem Jan Delay, die Söhne Mannheims, Cassandra Steen und Sido sowie Joy Denalane, Max Herre und Kool Savas.

Im Februar tourt Naidoo dann mit Sasha, Michael Mittermeier und mit Rea Garvey von Reamonn. Die Zusammenarbeit mit seiner Band Söhne Mannheims soll 2011 aber im Vordergrund stehen. «Wir machen das neue Söhne-Mannheims-Album gerade fertig», sagt Naidoo im dpa-Interview.

Was planen Sie an neuen Projekten?

Naidoo: «Ein neues Projekt ist zum einen "wir beaten mehr", bei dem am 7. und 8. Januar in Hamburg und Berlin zahlreiche Leute auftreten. Das haben wir schon länger geplant. Und dann mache ich mit Rea Garvey von Reamonn, mit Sasha und Michael Mittermeier ein Projekt, das nennt sich "Rat Pack - alive and swinging" - in Anlehnung an Frank Sinatra und seine Freunde. Damit werden wir im Januar/Februar auf eine kleine Tour gehen.»

Bei «wir beaten mehr» stehen Sie in Hamburg und Berlin mit verschiedenen Kollegen auf der Bühne: Sido, Jan Delay und andere. Wer hatte die Idee, und worum geht es da?

Naidoo: «Mazid Yawari präsentierte mir vor drei Jahren die Idee für ein Castingformat im Black-Music- und Soul-Bereich. Ich dachte aber, dieses Projekt soll kein DSDS für Black Music oder kein Bundesvision Song Contest für Soulmusik sein, es soll sich ein bisschen abheben, ein bisschen was Eigenes sein. Diese Veranstaltung im Januar ist sozusagen ein "kick-off-event". Man kann dann im Internet ein paar Dokus ansehen, die der Rapper Savas und ich gedreht haben. Wir haben bei Produzenten Beats eingeholt, die dann junge Künstler, die aber auch schon bekannt sein können, "schreiben". Es geht um eigene Texte, um eigene Produktionen - eben um das, was Hip-Hop und Soulmusik ausmacht. Es geht drum, Leute zu finden, die dafür brennen. Und es geht um die deutsche Sprache. Ich glaube, der heimliche Star sollte eigentlich die deutsche Sprache sein.»

Sie haben schon das Projekt mit Sasha und den anderen erwähnt. Sind solche Gemeinschaftsprojekte jetzt eigentlich im Kommen?

Naidoo: «Ich bin schon immer so draufgewesen. Ich koche zwar gerne mein eigenes Süppchen, aber ich liebe es auch, mit anderen zusammenzuarbeiten. Das ist eigentlich eine natürliche Entwicklung, die das jetzt für uns genommen hat. Wir haben uns vor Jahren kennengelernt, ich glaube 2005 haben wir dieses Programm oder Teile davon schon mal einstudiert für eine Fernsehshow zugunsten der Stiftung von Reamonn. Dann haben wir gedacht: Das war jetzt schon viel Arbeit, vielleicht sollten wir es mal auf eine Tour schaffen, dann lohnt sich das auch. Und so haben wir uns in die Hand versprochen, dass wir damit mal auf Tour gehen, wenn der erste von uns 40 wird - und das ist jetzt schon seit längerer Zeit der Fall.»

Und der nächste Partner, steht der schon fest?

Naidoo: «Das nächste Jahr ist ein Söhne-Mannheims-Jahr. Wir machen das neue Söhne-Mannheims-Album gerade fertig. Und eigentlich steht das nächste Jahr mehr im Zeichen der Söhne als für mich als Solokünstler.»

Interview: Jasper Rothfels, dpa

Homepage Xavier Naidoo

Wir beaten mehr

dpa-infocom