pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Musik

Plácido Domingo feiert 3500. Opern-Vorstellung

Wien Ein Blumenregen, eine riesige Torte und Glückwünsche an den «Weltmeister der Oper»: Startenor Plácido Domingo hat am Dienstagabend in Wien seine 3500. Opern-Vorstellung gefeiert.

«Ich bin glücklich, stolz und dankbar, dass ich dieses Ereignis hier feiern kann», sagte der Künstler bei einem Fest im Anschluss an die letzte Vorstellung der Oper «Il Postino» im Theater an der Wien. Der 69-Jährige, der im Frühjahr eine Krebsoperation überstanden hat, kündigte an: «Ich werde wiederkommen und alle meine Pläne verwirklichen».

Zahlreiche Künstlerkollegen, Fans und Freunde feierten mit dem spanischen Musiker. «Nach meiner 700. Vorstellung, das war 'La Traviata' in New York, habe ich beschlossen, immer nach 100 Aufführungen eine Party zu geben», erzählte Domingo. «Mittlerweile habe ich überall auf der Welt gefeiert». Mitarbeiter des Theaters an der Wien überreichten dem Sänger eine große Torte, auf der ein stilisierter Bühnenvorhang zu sehen war. In schwarzen Buchstaben stand (auf Spanisch) darauf: «3500 Vorstellungen - Der Weltmeister der Oper».

Der Nachrichtenagentur dpa sagte der Künstler, er habe keine Lieblingsrolle: «Das ist, als fragte man die Eltern einer spanischen Großfamilie, welches ihr liebstes Kind ist. Man liebt sie alle. Aber die wichtigste Rolle ist immer die, die ich gerade singe. Ihr gehört meine ganze Kraft und Energie».

Die Krebserkrankung habe viel für ihn verändert: «Das Leben ist ganz anders, wenn man sich bewusst wird, dass man schon gar nicht mehr hier sein könnte». Er sei aber immer sehr entspannt gewesen und habe den Ärzten vertraut, die vor der Operation sagten, in fünf Wochen sei er wieder gesund. «Ich habe aber auch immer alle Übungen gemacht», betonte er. Jetzt werde er erst einmal zehn Tage Pause machen, dann nach Madrid zurückkehren für ein neues Projekt, den Orest in Glucks «Iphigenie auf Tauris» am Teatro Real.

dpa-infocom