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Wissenschaft

«Nature» zeichnet US-Umweltchefin Jane Lubchenco aus

Washington Das renommierte britische Wissenschaftsjournal «Nature» hat die Chefin der US-Wetter- und Klimabehörde NOAA, Jane Lubchenco, zum «Newsmaker of the Year» ernannt.

Sie erhielt die Auszeichnung für ihren Einsatz im Kampf gegen die Ölkatastrophe vor der US-Küste.

Die 63-jährige Meeresbiologin und Umweltschützerin habe bei der Bekämpfung der Krise eine «zentrale Rolle» gespielt, indem sie mithalf, ausgelaufenes Öl auszuspüren, Schäden abzuschätzen sowie wissenschaftliche Erhebungen über die «schwerste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA» zu erstellen, erklärte «Nature».

Nach dem Unfall auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko im April waren drei Monate lang insgesamt fast 780 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen. Rund 1000 Kilometer Küste wurden verseucht.

Lubchenco ist seit 2009 NOAA-Chefin und die erste Frau an der Spitze der US-Behörde. Nach ihrem Studium der Zoologie an der University of Washington promovierte sie in Harvard. Dort lehrte sie zunächst für zwei Jahre, danach bis zu ihrer Ernennung zur NOAA- Chefin an der Oregon State University. Sie gilt als eine der renommiertesten Meeresbiologinnen der USA und hat immer wieder die Notwendigkeit wissenschaftlicher Orientierung in der Umweltpolitik betont.

NOAA zu Lubchenco

dpa-infocom