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Studie: Digitale Kommunikation in Parlamenten immer wichtiger

Berlin Die digitale Kommunikation hat für Politiker und politische Entscheidungsträger erheblich an Bedeutung gewonnen.

E-Mails, soziale Netzwerke und der Kurznachrichtendienst Twitter hätten inzwischen den gleichen Stellenwert wie traditionelle Kommunikationsformen erreicht, ergab eine internationale Studie des Beratungsunternehmens Edelman. Insgesamt 71 Prozent der Parlamentsmitarbeiter in Berlin, Brüssel, London, Paris und Washington schätzten den Online-Austausch mit den Kollegen als adäquat und effektiv ein, hieß es bei der Vorstellung des «Capital Staffer Index 2010» in Berlin

«Soziale Medien repräsentieren eine neue Qualität der öffentlichen Diskussion im Entscheidungsprozess zwischen Politik, Bürgern und anderen Interessengruppen», sagte Edelman-Manager Jere Sullivan. «Sie eröffnen allen Beteiligten die Möglichkeit zu einer vielschichtigen und transparenten Debatte.»

In allen untersuchten Ländern und auf allen Kanälen sei ein massiver Anstieg in der digitalen Kommunikation zu verzeichnen. In Deutschland würden Blogs, Websites und E-Mails von den Parlamentariern am wichtigsten eingeschätzt. Ihre Bedeutung wird mit 90 Prozent (54 Prozent ein Jahr zuvor) im internationalen Vergleich am höchsten eingestuft. Soziale Netzwerke haben danach für 42 Prozent der Befragten eine große Bedeutung. Die Akzeptanz von Facebook als politische Kommunikationsform sei in den vergangenen drei Jahren von 15 auf 62 Prozent gestiegen.

Traditionelle Kanäle wie der geschriebene Brief blieben allerdings weiterhin für die meisten Parlamentarier unverzichtbar. Die digitale Kommunikation habe sich aber unter den Politikern etabliert, sagte Edelman-Manager Bernd Buschhausen. «Wer heute nur auf traditionelle Ansätze bei der Diskussion und Konsensforum in zentralen Politikfragen setzt, verschenkt wichtiges Potenzial.» Für die Studie wurden 271 Parlamentsmitarbeiter im Deutschen Bundestag, im Europäischen Parlament, im Londoner House of Parliament, im Pariser Assemblée Nationale und im Congress in Washington befragt.

dpa-infocom



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