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Yahoo erwägt Ende von Altavista und Delicious

Sunnyvale/Berlin Yahoo will nach einer Welle von Stellenstreichungen nun auch traditionsreiche, aber unprofitable Geschäftsbereiche schließen.

Dem Rotstift könnten neben dem Suchmaschinen-Urgestein AltaVista unter anderem auch der populäre Bookmark-Service Delicious zum Opfer fallen.

Das berichtet das «Wall Street Journal». Teil der verordneten Schlankheitskur sei es, die Investitionen für die Produkte zu streichen, die nicht mehr rentabel sind oder nicht mehr in die Strategie des Unternehmens passten, sagte eine Sprecherin der Zeitung.

Erst vergangenen Dienstag hatte das Internet-Unternehmen angekündigt, weitere 600 Jobs der derzeit bei Yahoo beschäftigten 14 000 Mitarbeiter zu streichen. Ob die Stellenstreichungen etwas mit den nun ins Visier geratenen Geschäftsbereichen zu tun haben, wurde nicht bestätigt. Eine endgültige Entscheidung darüber, von welchen Teilen sich Yahoo trennen wird, sei aber noch nicht gefallen.

Delicious gehörte bislang zu den erfolgreichen Bookmark-Services im Internet. Mit dem Programm können Nutzer Webinhalte mit eigenen «Lesezeichen» versehen und online auch anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Yahoo kaufte den Dienst 2005. AltaVista gehörte Mitte der 1990er Jahre zu den Pionieren unter den Suchmaschinen im Netz, die dann Jahre später vor allem durch Google unter Druck gerieten. Yahoo hatte erst jüngst sein eigenes Suchmaschinen-Geschäft aufgegeben und nutzt inzwischen nach einem Zusammenschluss mit Microsoft dessen Suchtechnologie Bing.

WSJ

dpa-infocom



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