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Kosmetik

Mittelpunkt der Nacht: Das Make-up für Silvester

München Zur Silvesterparty darf dieses Jahr richtig dick aufgetragen werden: rote Lippen, Smokey Eyes und expressiver Nagellack - alles geht.

Allerdings sollten nicht alle Partien des Gesichts auffällig geschminkt sein. Akzente zu setzen kommt besser an.

Glamour mit einem ordentlichen Schuss Erotik: Das Make-up für Weihnachten und Silvester ist etwas für elegante Ladys und schillernde Partydiven - und für alle diejenigen, die es zu Silvester noch werden wollen. Dunkle Töne auf Lippen und Nägeln sowie verruchte «Smokey Eyes» in intensiven Farben bestimmen den Look für die Festtage.

«Im Trend liegen opulente Töne wie Violett für die Augen oder Bordeauxrot für die Lippen», sagt die Beauty-Expertin Britta John vom Parfümerieverband Beauty Alliance in Bielefeld. Unerlässlich für den großen Auftritt sei diesen Winter außerdem farbiger Nagellack. «Auch hier darf es glitzern», betont sie.

«Nagellack in kräftigen Farben ist das Must-Have der Saison», bestätigt Martin Ruppmann, Geschäftsführer des VKE-Kosmetikverbands in Berlin. Knallige Farbe auf den Nägeln verspricht etwa der «Color Sensational Nagellack» von Maybelline Jade. Leuchtende Farben von tiefem Grün über Rot bis Nachtblau sorgen für Abwechslung auf den Nägeln.

Unerlässlich für den glamourösen Auftritt sind rote Lippen. «Ein sinnlich roter Kussmund ist einfach erotisch und deswegen zu festlichen Anlässen immer geeignet», betont Ruppmann. Der Klassiker kommt diesen Winter in tiefen, intensiven Nuancen daher: Ein divenhaftes Rot versprechen etwa der Lippenstift «Hollywood Red» von Bobbi Brown und seine Nuancen «Jewel Red» und «Vintage Red». Die amerikanische Modedesignerin L'Wren Scott kreierte für Lancôme den Lippenstift «L'Absolu Rouge» in einem tiefen, sinnlichen Burgunderrot. In sündig rote Samtpolster verwandeln sich die Lippen mit den Produkten der Lancôme-Serie «French Coquettes».

Babor unterstützt mit seiner Serie «Magic Attraction» den Vampir-Look für die Silvesterparty. «Twilight-Farben» wie Fuchsia auf den Lippen, Violett-Silber auf den Augen und Schwarz-lila auf den Nägeln sollen für «mystisch-magische Augenblicke» sorgen. Pflegestoffe wie Seefenchel schmeicheln der zarten Haut auf Lidern und Lippen.

Zum sündigen Kussmund passen «Smokey Eyes» - ein etablierter Augenschmeichler, den jeder Hersteller für seine Festtagskollektion mit ins Schminkprogramm genommen hat. «Dabei auch mal dunkles Blau statt des immergleichen Schwarz ausprobieren», rät Ruppmann. Dafür eignet sich zum Beispiel der nachthimmelfarbene Lidschatten «Indefectible Eyeshadow» von L'Oreal.

Damit das allerdings nicht nach einem Veilchen, sondern nach dem Himmel auf Erden aussieht, rät Make-up-Artist Boris Entrup aus München: «Den Lidschatten an den Rändern immer bis über die Lidfalte hinaus weich auslaufen lassen.» Der höchste und tiefste Punkt des Make-ups müsse außerdem über und unter der Pupille liegen. «So bleibt der Fokus auf der eigenen Augenfarbe.»

Schillernd bunt wird das Augen-Make-up mit dem «Color Cosmos»-Lidschatten von Maybelline Jade. Mehrere Nuancen auf einmal sind hier in einem Farbtiegel vereint und sorgen aufgepinselt für ein Mini-Feuerwerk auf den Lidern.

Die ganz Mutigen wagen sich diesen Winter an grünen Lidschatten: «Wer mit dem Trend gehen möchte, der greift zu Grüntönen mit glitzernden Effekten», sagt Entrup. Viele Frauen würden selbst nie diese Farbe wählen, werden sie aber geschminkt, seien sie überrascht, wie umwerfend das aussehe. «Ein frischer Pinkton auf den Lippen und Rouge in Koralle oder Pfirsich runden diesen besonderen Look ab.»

«Auch bei einem festlichen Make-up gilt die goldene Regel, entweder den Mund oder die Augen zu betonen, aber niemals beides gleich stark», erklärt Ruppmann. So lasse sich der Effekt, angemalt auszusehen, vermeiden. Es sollte auch nicht zu viel Make-up aufgetragen werden, sonst sieht die Haut zugekleistert aus. Entweder Augen oder Lippen betonen Skandalös statt glamourös geschminkt? Das lässt sich mit einer simplen Schminkregel vermeiden. «Auch bei einem festlichen Make-up gilt die goldene Regel, entweder den Mund oder die Augen zu betonen, aber niemals beides gleich stark», erklärt Martin Ruppmann vom Kosmetikverband VKE in Berlin. So lasse sich der Effekt, angemalt auszusehen, vermeiden. Es sollte auch nicht zu viel Make-up aufgetragen werden, sonst sieht die Haut zugekleistert aus. «Und die Textur muss immer sorgfältig ausgeblendet werden, damit keine Make-up Ränder entstehen», ergänzt der Make-up-Artist Boris Entrup. Von Patrizia Schlosser, dpa

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