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Spielwarenmesse-Chef verrät Spielzeugtrends 2011

Nürnberg Die Spielwarenbranche gibt einen Einblick in die Trends des kommenden Jahres: Puppen, das Internet, neue Gesellschafts- und Brettspiele werden ein großes Thema sein. Aber der Öko-Trend hat die Branche fest im Griff.

«Hinsichtlich des Produkts, hinsichtlich des Materials, hinsichtlich des Spielinhalts und hinsichtlich der Gestaltung nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen immer größeren Stellenwert ein», sagte der Chef der Nürnberger Spielwarenmesse, Ernst Kick. «Ich glaube nicht, dass wir das Thema irgendwann zu Grabe tragen können, das wird uns unser ganzes Leben lang beschäftigen.»

Weitere Trends seien die zunehmende Integration von elektronischen Komponenten in die Spielsachen sowie die Verflechtung zwischen der realen und der virtuellen Welt. «Da verschmelzen die Medien», erläuterte Kick. So bildeten sich etwa im Internet Spielgemeinschaften oder Interessengruppen, entscheidende Fahndungshinweise bekämen Nachwuchs-Detektive inzwischen aufs Handy.

2011 stünden zudem Puppen wieder im Fokus, nachdem das Interessen an ihnen mehrere Jahren lang zurückgegangen sei. «Ein Dauerbrenner ist auch das Thema Spiele», erläuterte Kick, der als Chef der weltgrößten Spielwarenmesse jährlich rund 70 000 Neuheiten präsentiert. 600 bis 700 neue Gesellschafts- und Brettspiele dürften seiner Schätzung nach nächstes Jahr den Weg in die Läden finden.

Allerdings gebe es erhebliche kulturelle Unterschiede. Während etwa in Indien kaum gespielt werde und Spielzeug in den USA für den schnellen Spaß zuständig sei, versammelten sich in Nordeuropa regelmäßig ganze Familien zum Spielen, um ihre Bande zu stärken. «In Deutschland ist ein Kind an sich mehr Projekt als Lebewesen. Dort wird versucht, dem Kind in aller Beschütztheit das beste zu bieten», erklärte Kick mit Blick auf die gut laufenden Lernspiele.

Webportal der Spielwarenmesse 2011

dpa-infocom